Focus Areas

In den Focus Areas forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen zu gesellschaftlich hoch relevanten Themen.
In den Focus Areas forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen zu gesellschaftlich hoch relevanten Themen. Quelle: Bernd Wannenmacher

Das Zukunftskonzept „Internationale Netzwerkuniversität“ der Freien Universität ist im Exzellenzwettbewerb der deutschen Hochschulen ausgezeichnet worden. Ein zentrales Element der strukturellen Weiterentwicklung der Universität ist die gezielte Bildung von Forschungsverbünden, sogenannten "Focus Areas".

Kernidee des Konzepts ist, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fächern, Disziplinen und Institutionen umfangreiche Forschungsarbeiten zu gesellschaftlich hoch relevanten Querschnittsthemen gemeinsam bearbeiten. So werden Schwerpunkte der universitären Forschung gestärkt und im Dialog mit gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Akteuren weiterentwickelt.

Das Center for Cluster Development hat den Auftrag, den erfolgreichen Aufbau, das Management sowie den Ausbau dieser übergreifenden Focus Areas wie auch anderer Verbundforschungsprojekte  an der Freien Universität zu begleiten und zu unterstützen.

Das gemeinsame Bearbeiten von Themen im Rahmen der Focus Areas und Verbundforschungsprojekte sichert die hohe Qualität der Forschung an der Freien Universität. Eine enge Vernetzung mit dem Center for International Cooperation verstärkt dabei die internationale Sichtbarkeit der Focus Areas. Darüber hinaus bieten diese Verbünde exzellente Ausbildungsbedingungen und Karriereförderung für junge Nachwuchswissenschaftler. Eine spezielle Begleitung der Doktoranden erfolgt dabei durch die strukturierten Ausbildungsprogramme und die zusätzlichen Kursangebote der Dahlem Research School.

Die Focus Areas bilden wissenschaftliche Netzwerke und Arbeitsplattformen, auf deren Basis verschiedene Projektförderungen beantragt werden können – von Sonderforschungsbereichen über die DFG-Exzellenzförderung bis hin zu europäischen Verbundprojekten. Außerdem dienen sie der Diskussion fachübergreifender wissenschaftlicher Fragestellungen mit Zukunftspotential innerhalb der erweiterten wissenschaftlichen Gemeinschaft und besitzen die Eigenschaften flexibler, dynamischer, an den Grenzen offener Foren. Sie schaffen einen breiten Gelegenheitsraum für die Genese neuer Ideen und die kooperative Vorbereitung neuer Forschungsverbünde und -projekte.

Die Lebenszyklen der Focus Areas sind abhängig von den wissenschaftlichen Fortschritten innerhalb der Area, der Entwicklung der Ressourcen und Kompetenzen sowie dem gesellschaftlichen Bedarf für die behandelten Forschungsthemen.

Stand 12.12.2011

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