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Erfolgreiche Re-auditierung als familiengerechte Hochschule

Die Freie Universität Berlin erhielt 2013 erneut das Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule der berufundfamilie gGmbH erteilt. Das Grundzertifikat erhielt die Freie Universität bereits 2007.

Ein familienbewusstes Engagement bei der Gestaltung der Studienbedingungen und Personalpolitik zeichnet die Freie Universität als zertifizierte Hochschule aus. Eine der ersten Maßnahmen war 2007 die Einrichtung des Familienbüros als zentrale Anlauf- und Koordinierungsstellestelle. Für die  bessere Vereinbarkeit von Studium und Familie stehen etwa die bevorzugte Seminaranmeldung, der Ausbau des E-Learning-Angebots oder die Möglichkeit, trotz Beurlaubung wegen der Betreuung eines Kindes oder eines pflegebedürftigen Angehörigen, Lehrveranstaltungen zu besuchen und Kurse abzuschließen. Für Beschäftigte der Freien Universität lassen sich Arbeits- und Familienalltag besser vereinbaren durch das Angebot zur alternierenden Telearbeit oder das kostenlose Notbetreuungsangebot für ihre Kinder. Mit der Verstetigung dieser familienbewussten Unternehmenskultur möchte die Freien Universität Berlin ihre Attraktivität als Arbeitgeberin noch steigern.

Im Rahmen der Re-auditierung als familiengerechte hochschule hat sich die FU Berlin für die nächsten drei Jahre vorgenommen, den Qualitätsstandard der familiengerechten Maßnahmen und Serviceangebote zu halten und noch weiter auszubauen. Arbeitszeiten sollen (zum Bespiel durch Job-Sharing-Modelle) noch flexibler gestaltet werden. Die Freie Universität  möchte die Situation ihrer Beschäftigten und Studierenden mit pflegebedürftigen Angehörigen sichtbarer machen und auf sie abgestimmte Unterstützungsangebote entwickeln und verbessern.  Für Studierende mit Familien soll die Carecard mit verschiedenen Nachteilsausgleichen eingeführt werden. Zudem ist die Freie Universität daran interessiert, dass in den wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Bereichen die Teilzeitbeschäftigung mehr Akzeptanz erfährt und das damit zusammenhängende Benachteiligungsverbot eingehalten wird.


Letzte Aktualisierung: 03.02.2015

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