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Pionierrolle für die Geistes- und Sozialwissenschaften in Europa

Die Freie Universität Berlin nimmt laut DFG- und THE-Ranking deutschlandweit und international eine herausragende Stellung in den Geistes- und Sozialwissenschaften ein. Deshalb hat sich die Universität in Bezug auf das nächste europäische Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 für die Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften eingesetzt und hier europaweit eine Pionierrolle übenommen.

Bereits im Oktober 2010 zirkulierte die Universität das erste Non-Paper zu diesem Thema, gefolgt von dem offiziellen Positionspapier des EU-Verbindungsbüros der Universität im Januar 2011. Im Mai organisierte das EU-Verbindungsbüro die erste Paneldiskussion im Europäischen Parlament zur Zukunft der Geistes- und Sozialwissenschaften in Horizon 2020. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits viele andere Akteure dem Aufruf der Universität gefolgt oder hatten eigene Stellungnahmen verfasst. Das Präsidium der Freien Universität reichte im Mai 2011 einen Beitrag zur Grünbuchkonsultation der Europäischen Kommission zu Horizon 2020 ein.

Im Juni 2011 veröffentlichte dann die Europäische Kommission erstmals im mehrjährigen Finanzrahmen die Absicht, eine große gesellschaftliche Herausforderung 'Integrative, innovative und sichere Gesellschaften' zu fördern, sowie die Berücksichtigung der Geistes- und Sozialwissenschaften zur Bewältigung sämtlicher Herausforderungen, bestätigt durch Horizon 2020 im November 2011. Im Oktober 2011 wurde die Leiterin des EU-Verbindungsbüros Dr. Charlotte Fiala als Expertin zu einem Hearing im Europäischen Parlament eingeladen.

Anfang 2012 sind insbesondere folgende Fragen noch offen: Wie sieht die Zukunft der Marie Curie Actions aus? Wie wird die Governance-Struktur in Bezug auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen sicher stellen, dass Geistes- und Sozialwissenschaften ausreichend und auf Augenhöhe akzeptiert werden?

Mehrere deutsche und europäische Presseartikel dokumentieren das Engagement der Freien Universität Berlin.

Letzte Aktualisierung: 27.01.2012

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