Und? Wie ist Ihr erster Eindruck?

21.05.2015

ELKE KAISER, Professorin am Institut für Prähistorische Archäologie
ELKE KAISER, Professorin am Institut für Prähistorische Archäologie Bildquelle: Bernd Wannenmacher
ANDREAS GUDER, Lehrkraft für chinesische Sprache am Institut für Sinologie
ANDREAS GUDER, Lehrkraft für chinesische Sprache am Institut für Sinologie Bildquelle: Bernd Wannenmacher
STEPHANIE ULMER, Sekretärin am Institut für Klassische Archäologie
STEPHANIE ULMER, Sekretärin am Institut für Klassische Archäologie Bildquelle: Bernd Wannenmacher
EBLA SADEK, Studentin der Arabistik im 2. Semester
EBLA SADEK, Studentin der Arabistik im 2. Semester Bildquelle: Bernd Wannenmacher
Sara Han, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Katholische Theologie
Sara Han, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Katholische Theologie Bildquelle: Bernd Wannenmacher
Cornelia Becker, Archäozoologin am Institut für Prähistorische Archäologie
Cornelia Becker, Archäozoologin am Institut für Prähistorische Archäologie Bildquelle: Bernd Wannenmacher
Johannes Bertram, Student der Islamwissenschaft im 2. Semester
Johannes Bertram, Student der Islamwissenschaft im 2. Semester Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Elke Kaiser, Professorin am Institut für Prähistorische Archäologie

„Ich finde mein Büro sehr hell und geräumig. Das Institut war zuvor in einer Villa in der Altensteinstraße untergebracht, das war auch schön, aber zum Teil sehr eng. Durch die Nähe zu den anderen Fächern hier trifft man jetzt viel öfter Kollegen, denen man sonst nur bei Sitzungen begegnete. Toll ist, dass man gleich in der neuen Bibliothek ist, und wir haben sehr schöne neue Seminarräume bekommen. Da macht es nichts, wenn hier und da noch ein Türgriff fehlt.“

Andreas Guder, Lehrkraft für chinesische Sprache am Institut für Sinologie

„Wir haben vorher zu viert von einem Büro aus mehr als 60 Stunden Sprachunterricht betreut. Jetzt habe ich ein eigenes Büro, dazu noch mit Blick ins Grüne. Für den Chinesisch-Unterricht musste ich vorher zwischen drei Gebäuden in der Ehrenbergstraße, der Goßlerstraße und der Habelschwerdter Allee pendeln – und die Bibliothek war in der Van’t-Hoff-Straße. Das hat viel Zeit gekostet. Die Nähe hier fördert den persönlichen Kontakt zu den Kollegen anderer Fachrichtungen und zur Verwaltung. Wenn technische Probleme anfallen, geh ich einfach um die Ecke und frage nach.“

Stephanie Ulmer, Sekretärin am Institut für Klassische Archäologie

„Ich bin überrascht, wie viele Vorteile die räumliche Nähe bringt. Namen, die man nur vom Telefon kannte, bekommen hier Gesichter. Zur Fachbereichsverwaltung oder den anderen Instituten gehe ich einfach ein paar Türen weiter. Wir waren bisher auf zwei Villen verteilt – jetzt sitzen wir alle auf einem Flur, die Türen stehen meist offen. Nur den Garten und die Nähe zu den Studierenden vermissen wir. Einen alten Professorenstuhl habe ich mitgenommen – als Erinnerung. Und einen Stempel mit unserer alten Adresse.“

Ebla Sadek, Studentin  der Arabistik im 2. Semester

„Mir gefällt der Neubau viel besser als die alte Villa, in der die Arabistik bisher untergebracht war. Alles ist größer, übersichtlicher, heller, die Atmosphäre in den Seminarräumen angenehmer. Weil die Institute näher beieinander liegen, trifft man eher Kommilitonen aus anderen Studiengängen. Die neue Bibliothek finde ich auch sehr übersichtlich. Es gibt viele Sitzplätze, und es ist eigentlich nie zu voll. Da kann man sich gut konzentrieren “

Sara Han, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Katholische Theologie

„Viele der Wissenschaftlichen Mitarbeiter kannten sich bisher gar nicht. Das ändert sich nun. Durch die Nähe zu den anderen Fächern bekommt auch der akademische Mittelbau neue Energien. Am Fachbereich entwickelt sich ein neues Klima. Ich finde auch die große Campusbibliothek sehr gelungen, und dass sie direkt mit im Gebäude liegt, ist sehr praktisch. Natürlich war unsere bisherige Villa in der Schwendener Straße schön, aber ich trauere dem Haus nicht hinterher. Das einzige, was mir ein bisschen fehlt, ist unsere Küche dort und das gemeinsame Essen. Ein Café oder irgendein anderer Treffpunkt im Neubau, das wäre schön gewesen. Aber wir sind im Erdgeschoss und da ist es nicht weit nach draußen, wo man mal in der Sonne unter den Kirschbäumen sitzen kann.“

Cornelia Becker, Archäozoologin am Institut für Prähistorische Archäologie

„Mir gefällt unser neues Domizil gut. Wir haben deutlich mehr Platz als vorher in unserer Villa in der Altensteinstraße 15. Da war vom Keller bis zum Dach jede Ecke vollgestopft mit archäologischen Funden – inklusive Tierknochen und Vergleichsskelette und den 45000 Büchern des Instituts. Jetzt haben wir das erste Mal einen eigenen Raum für unsere Lehrsammlung, in dem auch bis zu zehn Studenten arbeiten können. Alle Fächer, mit denen wir interdisziplinär zusammenarbeiten, liegen hier eng beieinander. Das bedeutet kurze Wege, auch mal für gemeinsame Prüfungen. Und wenn ich etwas vom Hausmeister möchte, dann muss ich nicht erst sonst wohin telefonieren, sondern kann direkt bei ihm vorbeigehen.“

Johannes Bertram, Student der Islamwissenschaft im 2. Semester

„Ich finde, in dem Neubau herrscht eine gute Lernatmosphäre. Vor allem in der Bibliothek hat jeder seinen eigenen Platz, es ist viel persönlicher und man kann sich besser konzentrieren als in der Philologischen Bibliothek, wo sich alles in einem riesigen Raum abspielt. Die Seminarräume sind sehr groß, sodass endlich auch der ganze Kurs darin ausreichend Platz findet und sich nicht zwanzig Leute in ein Zimmer quetschen müssen, das eigentlich nur groß genug für zehn ist – so wie in der Villa, in der die Islamwissenschaft bisher untergebracht war. Außerdem ist alles wunderbar hell und hat eine freundliche Atmosphäre. Das gefällt mir gut.“