Vorwort

13.10.2016

Kommunikation: Ein schöner Teil des Lebens und Gegenstand der Forschung.
Kommunikation: Ein schöner Teil des Lebens und Gegenstand der Forschung.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

als der mittlerweile verstorbene Apple-Chef Steve Jobs 2007, vor gerade einmal neun Jahren, das erste iPhone vorstellte, kommentierte der damalige Microsoft-Chef Steve Ballmer süffisant: „Das ist das teuerste Telefon der Welt. Und es spricht Business-Nutzer überhaupt nicht an, weil es keine Tastatur hat. Damit ist es keine besonders gute Mail-Maschine“.

Wie sehr er sich doch irrte. Mittlerweile ist das iPhone das wichtigste Produkt von Apple, in Deutschland gibt es inzwischen mehr Mobiltelefone als Festnetzanschlüsse, fast von überall kann man auf das Internet zugreifen.

Es ist kaum abzuschätzen, wie schnell sich die digitale Welt weiterhin ändern wird, und niemand weiß, wie wir in 20 Jahren kommunizieren werden. Aber Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin erforschen, wie wir heutzutage kommunizieren, wie das Internet die Zeitungsbranche und das Massenmedium Fernsehen verändert und beide vor neue Herausforderungen stellt.

Sie erforschen aber auch, wie und ob Blogger, soziale Netzwerke und Online-Medien in Zukunft den Takt – und vor allem auch den Ton – der Berichterstattung angeben, wie die digitale Welt die Politik verändert, und wie Politik auf die neuen technischen Möglichkeiten reagiert. Und sie wissen, wie unsere Sprache dadurch bereichert wird und sich ändert.

Informatiker der Freien Universität Berlin arbeiten auch daran, das Internet sicherer zu machen, und entwickeln ein neues Betriebssystem für das „Internet der Dinge“; sie erforschen die Entstehung von Gerüchten und die Kommunikation in der Antike – sei es in den Badethermen in Pompeji oder auf den Großbaustellen Babylons.

„Heute schreiben wir ein bisschen Geschichte“, sagte Steve Jobs übrigens selbstbewusst bei der Präsentation des ersten iPhones. Und seine Firma veränderte mit dem Smartphone tatsächlich die digitale Welt. Wie deren Geschichte weitergeht, werden Wissenschaftler der Freien Universität Berlin auch in Zukunft erforschen.

Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre,
Ihre fundiert-Redaktion