Themen im Juli/August

14.07.2015

Erkundung der Weite

Die Eurasische Steppe reicht vom Osten Europas bis in den Nordosten des asiatischen Kontinents.
Bildquelle: Creating User Cp6 / Original: NASA’s Blue Marble Project

Elke Kaiser hat bundesweit einzigartige Professur für die Archäologie Eurasiens inne

Es ist eine unwirtliche Region, deren Vorgeschichte Elke Kaiser untersucht. Die Archäologin erforscht, wie die Bewohner der eurasischen Steppe vor mehr als 5.000 Jahren gelebt haben: „Darüber wissen wir noch sehr wenig.“ Elke Kaiser besetzt seit diesem Jahr eine bundesweit einzigartige Professur für die Archäologie Eurasiens, die aus Mitteln des Exzellenzclusters Topoi an der Freien Universität Berlin eingerichtet wurde.

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Virtuelle Reise ins Altertum

Die Elephantine-Fundkisten von 1907 enthalten aramäische Papyri, die im Rahmen des Projekts „Localizing 4000 Years of Cultural History. Texts and Scripts from Elephantine Island in Egypt“ untersucht werden sollen.
Bildquelle: Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Sandra Steiß

Mit naturwissenschaftlichen Methoden unterstützt der Physiker Heinz-Eberhard Mahnke Berliner Ägyptologen beim Entziffern ägyptischer Papyrus-Schriften

Unzählige Schätze schlummern in den Räumen des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung Berlin. Ein Teil ist in den Ausstellungen zu sehen. Doch zahlreiche Kostbarkeiten warten noch darauf, „entblättert“ zu werden: Die Inschriften vieler Papyri, die einst in großen Kisten nach Berlin gebracht wurden, blieben bislang auch der Wissenschaft verborgen. Einige von ihnen sind seit Jahrtausenden zusammengerollt oder -gefaltet, daher wagen die Experten sich nur an ausgewählte Stücke.

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Alles öko oder was?

Klima- und Energiepolitik auf lokaler und regionaler Ebene gewinnt an Bedeutung
Bildquelle: Illustration: picture-alliance/dieKLEINERT.de/Schwarwel

Das Forschungszentrum für Umweltpolitik untersucht Kosten, Nutzen und Chancen nachhaltiger Politik

Der Poker um die Kosten für den Atomausstieg geht in eine neue Runde: E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall überziehen die öffentliche Hand mit Klagen. Sie wollen Schadenersatz für den Atomausstieg, Rückzahlung der Brennelemente-Steuer, Schadenersatz für das AKW-Moratorium und Kompensation der Kosten für die standortnahe Zwischenlagerung von Atommüll.

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