Themen im Dezember

23.11.2011

Tiere, Pflanzen, Kieselalgen im Hightech-Labor

Mit Forscherblick: Senatsbaudirektorin Regula Lüscher bewertet den Einsatz von über 950.000 Euro ihrer Senatsverwaltung für die Sanierung der Laborbereiche im Botanischen Museum als gewinnbringende Investition und denkmalgerechte Leistung.
Bildquelle: Jan Zwilling, FVB

Eröffnung des „Berlin Center for Genomics in Biodiversity Research“ im Botanischen Museum Berlin

Wie entstehen biologische Arten? Was verrät der genetische Fingerabdruck von Pflanzen und Tieren? Fragen, mit denen sich künftig Wissenschaftler im Rahmen des gerade eröffneten Forschungszentrums „Berlin Center for Genomics in Biodiversity Research“  im Botanischen Museum Berlin beschäftigen. Die Einrichtung ist ein Zusammenschluss der Freien Universität Berlin – mit dem Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem –, der Universität Potsdam und dreier Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft im Berliner Raum.

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Feind und Helfer

April 1933: Eine Razzia der Polizei mit SA-Hilfspolizisten im Berliner Scheunenviertel.
Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 102-02940A / unbekannt / CC-BY-SA

Die Alexander von Humboldt-Stipendiatin Nadine Rossol forscht an der Freien Universität zur erzieherischen Rolle der Polizei in Deutschland von 1920–1950

Die Kölner Polizei im Nationalsozialismus – ihre Begeisterung hielt sich zunächst in Grenzen, als Nadine Rossol, damals noch Geschichtsstudentin, den inhaltlichen Schwerpunkt ihres Praktikums im NS-Dokumentationszentrum Köln erfuhr. „Ich wollte viel lieber zum Theater im Nationalsozialismus arbeiten“, sagt Nadine Rossol. Doch dann habe sie die Geschichte der Polizei gefesselt – und bis heute, als Wissenschaftlerin, nicht losgelassen. Seit August forscht Nadine Rossol als Alexander von Humboldt-Stipendiatin am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität.

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Warum werden Menschen zu Terroristen?

Stacheldraht
Bildquelle: Photocase.com/Don Espresso

Ein Doktorand der Freien Universität hat untersucht, was einen deutschen Konvertiten zum Dschihadisten machte

Wer die Bilder gesehen hat, wird sie niemals vergessen können: Am 11. September 2001 rasen zwei Flugzeuge in die beiden Türme des World Trade Centers in New York. 2800 Menschen sterben allein bei diesem Attentat, weitere knapp 250 beim Flugzeugangriff auf das Pentagon und beim Absturz eines vierten Flugzeugs, mit dem der Sitz des amerikanischen Präsidenten zerstört werden sollte. Die Attentatsserie, zu der sich die islamistische Terror-Organisation al-Qaida bekannte, hat die Welt verändert und immer wieder eine Frage aufgeworfen: Warum werden Menschen zu Terroristen?

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