Themen im Oktober

26.09.2011

Forscher auf Höhenflug

Auch in der scheinbar klaren Luft im Berliner Umland lassen sich Schwebepartikel wie Pollen, STaub oder Ruß nachweisen.
Bildquelle: Melanie Hansen

Wissenschaftler der Freien Universität untersuchen Schwebepartikel in der Atmosphäre und entwickeln Messverfahren

Er ist 68 Jahre alt, sie 28. Seit mehr als 20 Jahren gehen sie für die Wissenschaft gemeinsam in die Luft: der Meteorologe Carsten Lindemann und die Cessna 207 Turbo. Mit dem Flugzeug „Airborne Research Platform“ sind Lindemann und die Forscher vom Institut für Weltraumwissenschaften der Freien Universität in bis zu 6000 Metern Höhe unterwegs. Eine ihrer Missionen: Die Erforschung winziger Schwebepartikel in der Atmosphäre, die zu den wichtigsten Faktoren des Klimawandels zählen.

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Stimmen der Opfer am Ort der Täter

Professor Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität, und Professor Andreas Nachama, geschäftsführender Direktor der Stiftung „Topographie des Terrors“, beim gemeinsamen Besuch des Dokumentationszentrums
Bildquelle: Jan Hambura

Freie Universität und Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ unterzeichnen Kooperationsvertrag/ Gemeinsames Bildungsangebot

 „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ lautet der Titel des neuen Bildungsangebotes zum Nationalsozialismus, das die Freie Universität Berlin und die Stiftung „Topographie des Terrors“ gemeinsam entwickeln und durchführen  werden. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten Professor Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität, und Professor Andreas Nachama, geschäftsführender Direktor der Stiftung „Topographie des Terrors“. Durch das Projekt sollen junge Besucher des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“ Zugang zu gefilmten Zeitzeugeninterviews erhalten und sich insbesondere mit der Sicht der Opfer auf die Täter auseinandersetzen.

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Die Früchte der Forschung

Weniger ist mehr: Das gezielte Ausschalten von Genen, die das Hormon Cytokinin abbauen, führt zur Bildung von mehr Blüten (rechts) und damit zu einem starken Anstieg des Samenertrags in Arabidopsis thaliana-Pflanzen.
Bildquelle: DCPS

Wissenschaftler der Freien Universität entdecken ertragssteigernde Gene

„Weniger ist manchmal mehr“. Mit diesem Motto ließe sich ein Ergebnis von Pflanzenforschern des Dahlem Centre of Plant Sciences der Freien Universität Berlin beschreiben, das der Pflanzenzüchtung neue Wege weisen könnte: Die Forschungsgruppe um Professor Thomas Schmülling und Juniorprofessor Tomàš Werner konnte zeigen, dass das gezielte Ausschalten von Genen, die das Hormon Cytokinin abbauen, zu einem starken Anstieg des Samenertrags führt.

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