Themen im Januar

25.01.2011

Miranda Schreurs von der Freien Universität Berlin ist neue Vorsitzende des EEAC

Professorin Miranda Schreurs, Leiterin des Forschungszentrums für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin, ist neue Vorsitzende des Europäischen Netzwerkes von Umwelt- und Nachhaltigkeitsräten (EEAC).
Bildquelle: David Ausserhofer

Die Leiterin des Forschungszentrums für Umweltpolitik steht an der Spitze der Europäischen Umwelt- und Nachhaltigkeitsräte

Dem 1993 gegründeten Zusammenschluss EEAC gehören 30 Umwelt- und Nachhaltigkeitsräte aus 16 europäischen Staaten an; sie wurden jeweils von ihren Regierungen als unabhängige Ratgeber aus Wissenschaft und Gesellschaft eingesetzt. Im Interview spricht Professorin Miranda Schreurs über ihre neue Aufgabe als Vorsitzende des EEAC.

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Geschichte in Bildern, Ton und Text

Benjamin Stora hat derzeit die Gastprofessur am Frankreichzentrum inne. Sein Forschungsschwerpunkt ist der algerische Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich.
Bildquelle: Gisela Gross

Benjamin Stora, Experte für die Geschichte des Maghreb, ist Gastprofessor am Frankreich-Zentrum der Freien Universität

Benjamin Stora ist dieser Tage ein gefragter Mann. Mehrmals täglich erreichen ihn die Anrufe internationaler Journalisten. Das Thema: Die aktuelle Lage in Nordafrika. Die weitreichenden Folgen der französischen Kolonialherrschaft in Algerien, Marokko und Tunesien sind Teil der Forschungen Storas, der in diesem Semester Gastprofessor am Frankreichzentrum der Freien Universität Berlin ist.

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Weiblich, alt – arm?

Rentenvorsorge nicht auf die lange Bank schieben: Lebens- und Erwerbsverläufe von Frauen sind heute vielfältiger denn je, in bisherigen Studien zur Altersarmut wird dies jedoch kaum berücksichtigt.
Bildquelle: marc hericher / fotolia

In einer Studie der Freien Universität untersuchen Politikwissenschaftler, wie die unterschiedlichen Lebensentwürfe moderner Frauen deren Alterssicherung beeinflussen

Altersarmut ist weiblich in Deutschland – und das nicht allein im grammatikalischen Sinne. Im vergangenen Jahr erhielten Frauen im Westen des Landes nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV) durchschnittlich 449 Euro aus eigener Erwerbstätigkeit aus der gesetzlichen Rentenkasse, Männer dagegen fast das Doppelte: 865 Euro. Allerdings sagen diese Durchschnittszahlen immer weniger über die tatsächlichen Erwerbsverläufe und Versorgungslagen von Frauen im Alter aus. Denn jede Elternzeit und jedes Teilzeitjahr vergrößert die Versorgungslücke bei rückläufigem Rentenniveau und sinkender Hinterbliebenenrente – und das trotz der Anerkennung von Erziehungszeiten.

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