Zukunftsphilologie

Forschungsprogramm „Zukunftsphilologie“ des Forums Transregionale Studien und der Freien Universität Berlin setzt Seminarreihe „World Philologies“ fort / nächster Termin am 8. Dezember 2016

Nr. 408/2016 vom 22.11.2016

Das Forschungsprogramm „Zukunftsphilologie. Revisiting the Canons of Textual Scholarship“ (Neubetrachtung des Kanons textueller Wissenschaft) an der Freien Universität Berlin setzt seine Veranstaltungsreihe „World Philologies Seminar“ in diesem Wintersemester fort. Vorträge unter anderem von Adam Talib und Olivier Remaud führen in das jeweilige Forschungsthema ein, das dann um die direkte Textauseinandersetzung und den Vergleich sowie eine Diskussion über Forschungsansätze ergänzt wird. Die öffentlichen Seminare finden in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei.

„Zukunftsphilologie“ ist ein Forschungsprogramm des von der Freien Universität mitgetragenen Forums Transregionale Studien; in dessen Vorstand sitzen ferner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Heidelberg und der Humboldt-Universität zu Berlin. Zentrales Anliegen des Forschungsprogramms Zukunftsphilologie ist es, zu einer Neubewertung des Kanons textbezogener Wissenschaften beizutragen. Bisher vernachlässigte präkoloniale Wissenschaften und Bereiche philologischer Forschung aus Asien, Afrika, dem Nahen Osten und Europa werden neu in den Blick genommen und unterstützt.

In Kontakt gebracht werden Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland und Berliner Institute zu ihren verschiedenen Themen über ein Postdoktorandenprogramm, die Seminarreihe World Philologies Seminar, über Arbeitsgespräche, Winterakademien und nicht über zuletzt durch die Veröffentlichung der Peer-reviewed-Zeitschrift Philological Encounters (Brill Verlag) im Frühjahr 2016.

Das „World Philologies Seminar“ findet seit 2010 im Rahmen des Forschungsprogramms Zukunftsphilologie statt. Die Kombination aus thematischer Einführung in Form von Vortrag, Theorie und direkter Textauseinandersetzung mit dem Aufruf zur regen Diskussion eröffnet nach Einschätzung der Intiatorinen und Initiatoren Raum für den Vergleich von Forschungsansätzen verschiedener philologischer Traditionen, ohne den besonderen Kontext der jeweiligen Thematik zu vernachlässigen. Das bisherige Programm dieses und der zurückliegenden Semester finden Sie hier.

Weitere Informationen

Weiteres Programm

  • 8. Dezember 2016: „How Do You Say ‚Epigram‘ in Arabic?“, Adam Talib (American University in Cairo)
  • 12. Januar 2017: „Provincializing Human History“, Olivier Remaud (EHESS Paris) in Zusammenarbeit mit dem Centre Marc Bloch.

Zeit und Ort

  • Veranstaltungen jeweils von 16.00 bis 19.00 Uhr
  • Freie Universität Berlin, Holzlaube, Raum 2.2051 (2. OG), Fabeckstr. 23/25, 14195 Berlin-Dahlem, U-Bahnhof Dahlem Dorf (U3)

Kontakt

  • Prof. Dr. Islam Dayeh, Seminar für Semitistik und Arabistik der Freien Universität Berlin, Leiter der Dahlem International Network Junior Research Group „Arabic Philology and Textual Practices in the Early Modern Period“ und Leiter des Programms „Zukunftsphilologie“ am Forum Transregionale Studien, Telefon: 030/ 838-58245, E-Mail: islam.dayeh@fu-berlin.de

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