Kino trifft Wissenschaft

Öffentliche Vorlesungsreihe der Filmwissenschaft im Kino Arsenal

Nr. 382/2016 vom 07.11.2016

Welche Bedeutung haben Archive für die filmhistoriografische Forschung? – Diese Frage hat sich Prof. Dr. Sabine Nessel vom Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin gestellt und sich auf die Suche nach Antworten in das Archiv des Berliner Arsenal – Institut für Film und Videokunst begeben. Bis zum 7. Februar erörtert die Filmwissenschaftlerin am Dienstagabend Fragen zur Beziehung von Filmwissenschaft und Archiv und stellt einen ausgewählten Film aus dem Archiv des Arsenals vor, der anschließend gezeigt wird. Die Veranstaltungen sind öffentlich.

Weitere Fragen, denen Sabine Nessel mit Studierenden und interessierten Besuchern nachgeht, sind: Worin unterscheiden sich Filmhistoriografie und Filmarchäologie? Welche Kräfte entfaltet die Begegnung von universitärer Filmwissenschaft mit der Sammlung einer Filminstitution? „Es geht darum zu zeigen, dass ein enger Verbund zwischen Filmwissenschaft und Archiv eine andere Geschichte (oder eine Geschichte des Anderen) hervorbringt. Dies ist eine vergleichsweise junge Idee, die seit den 1990er Jahren international unterschiedliche Positionen hervorgebracht hat.“, sagt Sabine Nessel. Unter den Filmen sind etwa „Dance, Girl, Dance“ (1940) von Dorothy Arzner, „King Kong“ (1933) von Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack, „Spend it all“ (1971) von Les Blank und Skip Gerson oder Les Blanks „Werner Herzog eats his shoe“ (1980).

Weitere Informationen

Zeit und Ort

  • Dienstags von 17.00 bis 20.00 Uhr.
  • Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Sabine Nessel, Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin,
Telefon: 030 / 838-72686, E-Mail: sabine.nessel@fu-berlin.de.