Startschuss für Ideenwettbewerbe

Freie Universität und Charité suchen die besten forschungsbasierten Geschäftsideen

Nr. 067/2016 vom 14.03.2016

Unter dem Motto „Research to Market Challenge“ (Von der Forschung in den Markt) loben Profund Innovation, die Service-Einrichtung für Wissens- und Technologietransfer in der Forschungsabteilung der Freien Universität Berlin, und die Technologietransferstelle der Charité – Universitätsmedizin Berlin zwei Ideenwettbewerbe aus. Gesucht sind Geschäftsideen für die Branchen Gesundheitswirtschaft, in der ersten Kategorie, und Informations- und Kommunikationstechnik sowie Medien- und Kreativwirtschaft in der zweiten Kategorie. Die eingereichten Konzepte sollen einen engen Bezug zur Forschung haben. Die Wettbewerbe richten sich an Studierende, Absolventen, Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter aller Fachbereiche der Freien Universität Berlin, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und kooperierender Forschungseinrichtungen in Berlin und Brandenburg.

Die Research to Market Challenge ist zweistufig aufgebaut: In der ersten Runde werden aus den Einsendungen je Wettbewerb zehn Teilnehmer ausgewählt, die ihre Ideenskizze mit Unterstützung von Experten in einem eintägigen Workshop ausarbeiten können. In der zweiten Runde werden die Ideen von einer Expertenjury auf ihren Innovationsgehalt und ihr Marktpotenzial geprüft. Die Jury kürt drei Preisträger je Wettbewerb; Die Auszeichnungen sind mit Preisgeldern von insgesamt 6.000 Euro (je 1.500 Euro für den ersten, 1.000 Euro für den zweiten und 500 Euro für den dritten Platz) dotiert. Einsendeschluss für die erste Wettbewerbsrunde ist der 10. April 2016.

Unterstützt werden die Ideenwettbewerbe von der Bayer Pharma AG, der Stiftung Charité sowie von CMS Hasche Sigle, der IBB Beteiligungsgesellschaft und dem Netzwerk Unternehmertum der Freien Universität Berlin. Die Preisverleihung findet am 7. Juli 2016 statt.

„Für Wissenschaftler haben Promotionsnoten und Veröffentlichungen Priorität“, sagt Steffen Terberl, Leiter von Profund Innovation. „Mit dem Wettbewerb wollen wir sie dazu anregen, auch über Anwendungsmöglichkeiten nachzudenken.“ Wie es mit den eingereichten Geschäftsideen weitergehe, hänge von vielen Faktoren ab. „Fast alle Teilnehmer lassen sich anschließend in den Technologietransferstellen etwa über Möglichkeiten zur Patentanmeldung oder Unternehmensgründung beraten“, sagt Steffen Terberl. „Einige wollen zunächst ihr Forschungsprojekt abschließen oder suchen nach Verwertungsmöglichkeiten gemeinsam mit bestehenden Unternehmen.“ Je nach Ausgangssituation und Wünschen der Teams wird gemeinsam ein Fahrplan für die nächsten Stationen erarbeitet.

Weitere Informationen

Marion Kuka, Profund Innovation, Wissens- und Technologietransfer, Abteilung Forschung, Freie Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-73656, E-Mail: marion.kuka@fu-berlin.de

Im Internet

www.fu-berlin.de/marketchallenge