Drei Ausgründungen der Freien Universität Berlin von Montag an auf Computermesse CeBIT

Desaia GmbH, trinckle 3D GmbH und Inspirient präsentieren sich in den Hallen 6 und 11

Nr. 066/2016 vom 11.03.2016

Drei Innovationen aus Dahlem sind vom 14. bis 18. März 2016 auf der Computermesse CeBIT in Hannover zu sehen. Die beiden Start-ups Desaia GmbH und trinckle 3D GmbH – beide entwickeln und vermarkten Software – präsentieren sich auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Halle 6 am Stand C38. Beide Unternehmen waren Preisträger im „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“ und sind durch ein EXIST-Gründerstipendium des Ministeriums gefördert worden. Inspirient präsentiert sich in der Halle 11, Stand B50(4), und ist neben Branchengrößen wie SAP und Qlik zweimal täglich Station auf dem geführten Messerundgang „The Data-driven Company“.

Trinckle 3D printing solutions entwickelt webbasierte Softwarelösungen, die die Erstellung individueller Designs und die Anwendung von 3D-Druck vereinfachen. Damit können Unternehmen die neue Technologie im eigenen Haus oder für ihre Kunden schnell und einfach nutzen. Auf der Internetplattform trinckle.com können Profis und Laien die Software auch direkt für 3D-Designs und Druckaufträge verwenden.

Desaia programmiert und vermarktet eine Software zur Entwicklung großer virtueller Welten für Videospiele, Virtual Reality oder Special Effects in Filmen. Die Desaia Engine wird in Softwarelandschaften eingebettet, die Designer von virtuellen Welten bereits nutzen. Sie erleichtert unter anderem, die verschiedenen Schauplätze des Geschehens stimmig zu gestalten, optimiert den Ablauf der Entwicklungsarbeiten und hilft, bis zu 50 Prozent Zeit und Kosten zu sparen.

Der Gründer von Inspirient, Dr. Georg Wittenburg, hat Informatik und Betriebswirtschaft an der Freien Universität studiert, am Fachbereich Mathematik und Informatik promoviert und drei Jahre für die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) gearbeitet. Mit seinem Partner Dr. Guillaume Aimetti, vormals Data Scientist bei der Wirtschaftsprüfung Deloitte, entwickelt er eine künstliche Intelligenz, die automatisch steuerungsrelevante Erkenntnisse aus Geschäftsdaten ableitet. Mit dieser Dienstleistung richtet sich Inspirient an Entscheidungsträger in Unternehmen, um ihnen komplementär zu den etablierten Analytikprozessen einen „schnellen Blick in die Daten“ zu ermöglichen. Seit 1. März wird das Team mit einem EXIST-Gründerstipendium an der Freien Universität Berlin gefördert.Inspirient ist außerdem für den Innovationspreis IT 2016 der Initiative Mittelstand in der Kategorie „Business Intelligence“ nominiert. Die Preisverleihung findet 14. März auf der CeBIT statt.

Die drei Start-ups wurden bzw. werden von Profund Innovation, der Service-Einrichtung für Wissens- und Technologietransfer der Abteilung Forschung der Freien Universität, intensiv betreut. Seit 2006 sind mit Unterstützung von Profund Innovation mehr als 120 Ausgründungen entstanden

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