Nachhaltigkeit im Spannungsfeld von Gender, Care und Green Economy

Abschlusskonferenz des Kooperationsprojektes zwischen der Freien Universität, LIFE e.V. und der Leuphana Universität Lüneburg am 14. Oktober 2014

Nr. 318/2014 vom 19.09.2014

Die Abschlusskonferenz des Verbundprojektes „Care, Gender & Green Economy. Forschungsperspektiven und Chancengerechtigkeit nachhaltigen Wirtschaftens (CaGE)“ findet am 14. Oktober 2014 im Haus Zwingli in Berlin statt. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt ist eine Kooperation zwischen LIFE e. V., der Freien Universität Berlin und der Leuphana Universität Lüneburg. Ziel des Projektes ist es, das Innovationspotenzial der Genderforschung und der Care-Perspektive für nachhaltiges Wirtschaften und in den Wirtschafts-, Umwelt- und Naturwissenschaften zu stärken. Im Rahmen der Konferenz werden die im Projekt entwickelten Strategien und Empfehlungen vorgestellt und diskutiert. Die Konferenz richtet sich an ein Fachpublikum aus Wissenschaft, Politik, sozialen Bewegungen und Unternehmenspraxis. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bis zum 10. Oktober 2014unter www.cage-online.de/anmeldung/

Die am Projekt CaGE beteiligten Wissenschaftlerinnen befassten sich über den Zeitraum eines Jahres mit der Frage, wie Bedürfnisse zur Sicherung der gesellschaftlichen und natürlichen Lebensgrundlage in den Mittelpunkt des Wirtschaftens gestellt werden können. und welche Möglichkeiten es gibt, Genderaspekte und Sorgearbeiten (Care) in die hier relevanten Konzepte zu integrieren. Ein weiterer Themenschwerpunkt liegt auf den Potenzialen, die die Wissenschaft für die Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts einer Green Economy bietet. Mit diesem Themenbereich sind die Forscherinnen der Freien Universität Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Dörte Segebart befasst. Sie untersuchen die Rolle wissenschaftlicher Einrichtungen für die Integration von Care und Gender in die Green Economy mit dem Ziel, Strategien und Empfehlungen für eine innovative Wissenschaftspolitik und für zukunftsfähige wissenschaftliche Einrichtungen zu entwickeln. Damit soll die Rolle wissenschaftlicher Einrichtungen in der Umsetzung notwendiger gesellschaftlicher Transformationsprozesse aufgezeigt und gestärkt werden.

Ziel der Abschlusskonferenz am 14. Oktober 2014 ist es, die im Rahmen des Projektes erarbeiteten Strategien und Empfehlungen gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, sozialen Bewegungen und Unternehmenspraxis zu diskutieren und zu konkretisieren. Teilnehmen werden unter anderem die Leiterin des Forschungszentrums Umweltpolitik der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Miranda Schreurs, die feministische Ökonomin Prof. Dr. Adelheid Biesecker, die feministische Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Wichterich, Thomas Korbun, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) sowie Prof. Dr. Ines Weller, stellvertretende Sprecherin des artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen. In Vertretung der unternehmerischen Seite wird Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Unternehmensverbandes UnternehmensGrün, an der Tagung teilnehmen ebenso wie die Geschäftsführerin der WeiberWirtschaft eG, Dr. Katja von der Bey.

Zeit, Ort und Programm

  •  Dienstag, 14. Oktober 2014 von 9.30 bis 17.30 Uhr
  •  Huldrychsaal des Haus Zwingli, Rudolfstraße 14, 10245 Berlin, S- und U-Bhf. Warschauer Straße (S5, S7, S75, U1)
  •  Programm online unter: www.cage-online.de/konferenz

Weitere Informationen

  • Prof. Dr. Dörte Segebart, Fachbereich Geowissenschaften der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838 70 226, E-Mail: doerte.segebart@fu-berlin.de
  • Sarah Hackfort, Fachbereich Geowissenschaften der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838 70 222, E-Mail: sarah.hackfort@fu-berlin.de

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