Antrittsvorlesung der Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Claudia Olk an der Freien Universität Berlin

Vortrag zum Thema „Shakespeare Inventionen – Samuel Becketts Happy Days“ am 15. Mai

Nr. 160/2014 vom 09.05.2014

Die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Claudia Olk hält am 15. Mai 2014 um 18.15 Uhr ihre Antrittsvorlesung am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität. Der Vortrag zum Thema „Shakespeare Inventionen – Samuel Becketts Happy Days“ analysiert die unterschiedlichsten Bezüge zwischen beiden Dramatikern. Eingeleitet wird die Veranstaltung von der Dekanin des Fachbereichs Philosophie und Geiste swissenschaften, Prof. Dr. Doris Kolesch, sowie vom Romanisten Prof. Dr. Joachim Küpper. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

Claudia Olk ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Anglistik am Peter Szondi-Institut der Freien Universität und Präsidentin der deutschen Shakespeare-Gesellschaft. Sie studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster der Universität Cambridge und der Universität Southampton. Im Jahr 1999 promovierte sie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zur Entwicklung von Fiktionalität in narrativen Reisedarstellungen der englischen Literature des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit. 2006 wurde die Literaturwissenschaftlerin am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Humboldt-Universität zu Berlin habilitiert.

Zu ihren zahlreichen Forschungsaufenthalten im Ausland zählen ein Honorary Fellowship am University College London, eine Gastdozentur an der Università Ca’ Foscari in Venedig sowie Fulbright Fellowships am Amherst College und der Harvard University. Von 2009 bis 2011 bekleidete sie eine Vertretungsprofessur an der Ludwigs-Maximilian-Universität München.

Neben ihrer universitären Laufbahn hatte Claudia Olk nach ihrer Promotion eine Stabsstelle im Bereich Staat und Verwaltung der Bertelsmann Stiftung inne und war nach der Habilitation in der Forschungspolitik der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft in München tätig.

Während ihres Studiums, ihrer Promotion und ihrer Habilitation wurde Claudia Olk von der Studienstiftung des deutschen Volkes, dem DAAD und vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft gefördert. Im Jahr 2009 wurde sie Forschungsstipendiatin am Exeter College in Oxford. Von 2007 bis 2011 erhielt sie ein Feodor-Lynen-Forschungsstipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung für ihre Arbeit an der Edition einer Handschrift Virginia Woolfs an der Universität Oxford.

Claudia Olks Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Ästhetik und Poetik von der Antike bis zur Moderne, dem Vergleich der Künste sowie der englischen Literatur und Kultur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.

 

Zeit und Ort

  • Donnerstag, den 15. Mai 2014, 18.00 Uhr c.t.
  • Freie Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, Hörsaal 1B, U-Bahnhof Dahlem-Dorf oder Thielplatz (U3)

 

Weitere Informationen

Prof. Dr. Claudia Olk, Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-564 18, E-Mail: claudia.olk@fu-berlin.de