„Deutsch-kanadische Vorbildpartnerschaft“

Freie Universität Berlin und University of British Columbia schließen Abkommen über strategische Partnerschaft

Nr. 150/2014 vom 06.05.2014

Es ist das erste Abkommen seiner Art zwischen einer deutschen und einer kanadischen Universität: Die Freie Universität Berlin und die University of British Columbia (UBC) haben einen Vertrag über eine strategische Partnerschaft abgeschlossen, der eine systematische und umfassende Förderung der Zusammenarbeit beider Universitäten vorsieht. Für die Freie Universität ist es die vierte strategische Partnerschaft innerhalb ihres Netzwerks weltweiter Verbindungen. Weitere dieser besonders intensiven bilateralen Allianzen bestehen mit der Hebrew-University in Jerusalem, der Universität Peking und Staatlichen Universität St. Petersburg.

Das neue Abkommen zwischen der University of British Columbia und der Freien Universität sieht eine enge Zusammenarbeit in der Doktorandenausbildung vor, die Entwicklung gemeinsamer innovativer Lehr- und Lernprogramme, breitgefächerte Forschungskooperationen, einen intensiven Wissenschaftler- und Studentenaustausch sowie gemeinsame Konzepte im Technologietransfer. Um diese Ziele zu erreichen, ernennen die Universitäten jeweils einen Partnerschafts-Koordinator und richten ein gemeinsames Förderprogramm ein.

„Diese neue transatlantische Allianz hat das Potenzial, eine deutsch-kanadische Vorbildpartnerschaft zu werden“, sagte der Präsident der Freien Universität, Professor Dr. Peter-André Alt, bei der Vertragsunterzeichnung in Berlin. Die besondere Kooperation eröffne Studierenden wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern neue attraktive Möglichkeiten. „Mit der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages bekräftigen die Freie Universität Berlin und die University of British Columbia ihr Bekenntnis zu weltweit erstklassiger Forschung und besonders attraktiven Studienangeboten“, unterstrich der Präsident der University of British Columbia, Prof. Dr. Stephen Toope.

Im Unterschied zu den mehr als 100 Abkommen mit Partneruniversitäten in aller Welt, die die Freie Universität unterhält, zeichnen sich die strategischen Partnerschaften durch eine besonders enge Verzahnung auf allen universitären Ebenen aus: in Lehre, Forschung, Nachwuchsförderung und Administration. Der Aufbau strategischer Partnerschaften ist Teil des Internationalisierungskonzepts der Freien Universität, mit dem sie 2007 und 2012 in beiden Runden der Exzellenzinitiative ausgezeichnet wurde.

Die University of British Columbia ist ein global orientiertes Zentrum für Lehre und Forschung, das seit Jahren unter den 40 besten Universitäten weltweit gelistet ist. Sie steht seit 1915 für eine Universität, die Innovationen befördert und Traditionen herausfordert. Die unternehmerische Ausrichtung der UBC ermutigt Studierende, Mitarbeiter und Wissenschaftler, jenseits von Konventionen zu denken, offen für neue Erkenntnisse zu sein und innovative Wege des Lernens zu gehen.

Die Freie Universität Berlin ist eine von elf deutschen Exzellenzuniversitäten. Sie zeichnet sich durch ein starkes internationales Profil aus und unterhält sieben Verbindungsbüros weltweit. Die 1948 gegründete junge Universität im Südwesten der deutschen Hauptstadt verfügt über leistungsstarke Geistes- und Sozialwissenschaften, Lebens- und Naturwissenschaften sowie über eine erstklassige Human- und Tiermedizin.

Weitere Informationen

  • Matthias Kuder, Center for International Cooperation der Freien Universität Berlin, Telefon: +49 30 838-73942, E-Mail: matthias.kuder@fu-berlin.de
  • Leonel Roldan, Associate Director, International, The University of British Columbia, Telefon: +1 604-822-3618, E-Mail: roldan@mail.ubc.ca