Die Uni-Unternehmen

Ausstellung im Ludwig Erhard Haus zur Gründungsförderung der Freien Universität eröffnet - Kooperation mit IHK

Nr. 081/2014 vom 12.03.2014

Im Ludwig Erhard Haus ist am Mittwoch eine gemeinsame Ausstellung von profund, der Gründungsförderung der Freien Universität Berlin, und der IHK eröffnet worden. Bis zum 10. April werden im Foyer erfolgreiche Unternehmen vorgestellt, die auf dem Campus in Dahlem gegründet wurden. Präsentiert wird auch das breite Leistungsspektrum, mit dem die Freie Universität und ihre Partner-Iinstitutionen den Spin-offs von der Gründungsidee bis zur Eigenständigkeit zur Seite stehen. Die Besucher erfahren etwa, wie ein Leberchirurg und ein Physikprofessor mit ihren Erfindungen Leben retten oder wie Apps aus Berlin die Messebranche in aller Welt umkrempeln. Die Freie Universität Berlin fördert unternehmerische Köpfe, die den Wissens- und Technologietransfer vom Forschungsergebnis zum Produkt selbst in die Hand nehmen. Seit 2006 hat die Gründungsförderung profund rund 100 Ausgründungen von Kapitalgesellschaften unterstützt.

Der Präsident der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Peter-André Alt, erklärte: „Die Ausstellungswänden belegen, wie wichtig es für diese heute erfolgreichen Firmen war, dass sie sich auf dem Campus einer großen Universität gründen konnten und dort Mentoren, Beratung, Netzwerke und mietfreie Büroräume erhalten haben.“ Eine wichtige Rolle als Gründungspromotoren spielten dabei auch die Professorinnen und Professoren der Freien Universität.

Für die IHK betonte ihr Hauptgeschäftsführer Jan Eder, die Ausstellung im Ludwig Erhard Haus belege anschaulich, „was eine Universität aus Forschung und Lehre heraus für das Wirtschaftswachstum und die Gesellschaft einer Region leisten kann“. Sie zeige zudem, welche zukunftsfähigen Ideen in die Tat umgesetzt werden, wenn „Gründungskultur und -förderung“ an der Hochschule zur Chefsache würden und sich zu einer eigenen Hochschultradition entwickelten.

Im Rahmen der Veranstaltung berichteten Michael Hartmann, Ex-Spieler des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC, ehemaliger Nationalspieler sowie derzeitiger U19-Trainer des Vereins und André Henning, stellvertretender Leiter der Hertha-BSC-Fußballakademie, die die Präsentation der Ausgründung FUBALYTICS besuchten, über ihre Erfahrungen mit deren Angebot. Fubalytics bietet eine Videoanalyse-Plattform im Internet, mithilfe derer Fußballtrainer und Spieler ohne jegliche Zusatzsoftware ihre Spiele hochladen und online selbst analysieren können. Die Videoanalyse wird so auch für Jugend- und Amateurmannschaften erschwinglich. Michael Hartmann erklärte, „Videoanalyse gewinnt für die Entwicklung der Nachwuchsfußballer immer mehr an Bedeutung. Mit FUBALYTICS ist eine schnelle und effiziente Videoanalyse möglich.“

Weitere Zahlen zur Gründungsförderung der Freien Universität

Die Freie Universität belegt Platz 5 in der Studie „Gründungsradar“ des Stifterverbands der Deutschen Wissenschaft im bundesweiten Ranking der großen Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden. Rund 25 Finanzierungen haben Ausgründungen der Freien Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin durch den High-Tech Gründerfonds und aus dem Pro FIT-Programm der Investitionsbank Berlin erhalten. Bereits 64 EXIST-Gründerstipendien des Bundeswirtschaftsministeriums hat die Gründungsförderung an der Freien Universität Berlin und der Charité betreut. Die Universität stellt Gründerinnen und Gründern rund 35 Gründerräume auf dem Campus mit je 3 bis 4 Büroarbeitsplätzen kostenfrei zur Verfügung.

Weitere Informationen

Marion Kuka, profund, die Gründungsförderung der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-73656, E-Mail: marion.kuka@fu-berlin.de

Im Internet

www.profund.fu-berlin.de