Freie Universität begrüßt Erhalt und Konzentration des Julius-Kühn-Instituts in Berlin

Erste Vizepräsidentin Schäfer-Korting: Stärkung der Pflanzenforschung

Nr. 082/2013 vom 17.04.2013

Die Freie Universität Berlin hat die heutige Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages begrüßt, den Standort Dahlem des Julius-Kühn-Instituts dauerhaft zu erhalten und durch die Zusammenlegung mit dem Standort Kleinmachnow auszubauen. Die Erste Vizepräsidentin Prof. Dr. Monika Schäfer-Korting betonte, die Universität könne damit die Kooperation mit dem Julius-Kühn-Institut fortsetzen und den wissenschaftlichen Austausch noch intensivieren. "Damit wird der Standort Dahlem als eines der führenden deutschen Zentren der Pflanzenforschung gestärkt“. Die Lage des Instituts in der Nähe des Botanischen Gartens der Freien Universität sei hierfür ideal. Das Julius Kühn-Institut (JKI) ist das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Deutschland und eine selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Das Institut umfasst neben dem Standort Dahlem und dem bisherigen Standort Kleinmachnow 13 weitere Institute. Bereits im Jahr 1898 wurde auf dem damals zur Domäne Dahlem gehörigen Gelände ein Versuchsfeld zur Erprobung von Anbautechniken und Pflanzenzüchtungen angelegt. Dieses etwa sieben  Hektar große Versuchsfeld existiert auch heute noch und ist das größte in einem urbanen Ballungsgebiet in der Bundesrepublik. Im Jahr 1905 wurden die an der Königin-Luise-Straße stehenden Gebäude bezogen; der Standort Dahlem kann damit auf eine mehr als 100 jährige Geschichte zurückblicken.

„Ich freue mich sehr über die Entscheidung des Haushaltsausschusses zugunsten des Julius-Kühn-Instituts in Dahlem. Damit werden der Wissenschaftsstandort Dahlem und die Freie Universität nachhaltig gestärkt“, unterstrich Karl-Georg Wellmann, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Steglitz-Zehlendorf. Wellmann hatte sich in den vergangenen Jahren intensiv für die Zusammenführung des Julius-Kühn-Instituts am Standort Dahlem und die Kooperation mit der Freien Universität eingesetzt.