Anordnen und Arrangieren in Tanz und Kunst

Internationale Tagung des SFB 626 der Freien Universität am 7./8. Dezember im ICI Berlin

Nr. 367/2012 vom 04.12.2012

Verfahren der Präsentation in Tanz und Kunst stehen im Mittelpunkt einer internationalen Tagung der Freien Universität am 7. und 8. Dezember in Berlin. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hinterfragen Begriffe, mit denen in den Kunst- und und Tanzwissenschaften Formen künstlerischer Präsentation beschrieben und ästhetische Erfahrungen bestimmt werden, beispielsweise mise en scène, Situation, Setting und Choreographie. Veranstalter im Institute for Cultural Inquiry (ICI) Berlin sind Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs (SFB) 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“. Die Veranstaltung „Assign and Arrange. Methodologies of Presentation in Art and Dance“ (Anordnen und Arrangieren. Methodik der Präsentation in Kunst und Tanz) ist öffentlich, der Eintritt frei. Die Tagungssprache ist Englisch.

Gemeinsam ist den Begriffen der Verweis auf spezifische Verfahren des Anordnens: im doppelten Sinne von Anweisen oder (zu etwas) Auffordern und des räumlichen Arrangements. Wie werden in Aufführungs- und Ausstellungssituationen jeweils Räume, Objekte, Akteure und Bedeutungen zueinander in Beziehung gesetzt? Fragen wie diese sind von zentraler Bedeutung für die Erforschung unterschiedlichster Bezüge zwischen Tanz und bildender Kunst.

Die Tagung wurde konzipiert durch Wissenschaftler der Teilprojekte „Topographien des Flüchtigen. Choreographie als Verfahren“ und „Ästhetische Reflexion im Spannungsfeld von Display und Information“ des SFB 626  sowie durch das Zentrum für Bewegungsforschung.

Begleitend zur Tagung wird am Freitag, 7. Dezember 2012, im Theater Hebbel am Ufer (HAU 2) die Performance „After Trio A“ von Andrea Bozic aus den Niederlanden zu sehen sein. Karten hierfür sind an der Theaterkasse des HAU erhältlich (www.hebbel-am-ufer.de).

Zeit und Ort

Freitag, 7. und Samstag, 8. Dezember 2012 im ICI Berlin (Institute for Cultural Inquiry), Christinenstr. 18–19 (Haus 8), 10119 Berlin

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