Freie Universität fordert Unterstützung von designierten Senatorinnen für die Wissenschaftslandschaft Berlin

Prof. Dr. Peter-André Alt wünscht Scheeres und von Obernitz viel Erfolg

Nr. 372/2011 vom 29.11.2011

Der Präsident der Freien Universität Berlin, Professor Peter-André Alt, hat der designierten Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Sandra Scheeres, und der designierten Senatorin für Wirtschaft und Forschung, Sybille von Obernitz, für die Zukunft viel Erfolg gewünscht. „Ich bin sehr neugierig auf die Zusammenarbeit mit Frau Scheeres und Frau von Obernitz in ihren verantwortungsvollen Ämtern“, sagte Alt am Dienstag in Berlin. Die Aufteilung des inhaltlich sehr komplexen Ressorts Wissenschaft und Forschung auf zwei Senatsverwaltungen habe ihn überrascht. „Sie birgt aber auch Chancen, die wir gemeinsam nutzen müssen“, sagte Alt. Er erwarte daher von beiden Senatorinnen einen kooperativen Umgang mit den Universitäten und Hochschulen dieser Stadt. Insbesondere an die künftige Wissenschaftssenatorin appellierte Alt, „ihre Kernbereiche Bildung und Wissenschaft gleichberechtigt zu behandeln“.

„Wichtige Weichenstellungen für den Wissenschaftsstandort Berlin stehen uns bevor“, betonte Alt. Als bedeutende Themen nannte er die Entscheidungen in der Exzellenzinitiative im Juni 2012 und die notwendige Erhöhung der Studienplatzzahlen aufgrund der doppelten Abiturjahrgänge und der Aussetzung der Wehrpflicht. „Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Vorbereitung der Hochschulvertragsverhandlungen“, fügte Alt hinzu. Mit Blick auf die Ankündigungen im Koalitionsvertrag, die Wissenschaft und Forschung in Berlin zu stärken, forderte Alt, „den Worten Taten folgen zu lassen“.

Alt hob hervor, dass die Freien Universität als einzige der Berliner Hochschulen zu den neun Exzellenzuniversitäten in Deutschland gehört. Er rief Frau Scheeres und Frau von Obernitz auf, „unsere insgesamt 14 Neu- und Fortsetzungsanträge in der zweiten Programmphase der Exzellenzinitiative und die Weiterführung unseres Zukunftskonzepts mit ganzer Kraft zu unterstützen“.

Weitere Informationen

Goran Krstin, Pressesprecher des Präsidenten der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-73106, E-Mail: goran.krstin@fu-berlin.de