Lesung von Anna-Seghers-Preisträgerin Lina Meruane

Chilenische Schriftstellerin am 21. November zu Gast an der Freien Universität

Nr. 356/2011 vom 18.11.2011

Die in Chile geborene und in New York lebende Schriftstellerin Lina Meruane ist am 21. November 2011 zu Gast an der Freien Universität. Die Trägerin des diesjährigen Anna-Seghers-Preises hält am Lateinamerika-Institut einen Kurzvortrag über die zeitgenössische chilenische Literatur im lateinamerikanischen Kontext und liest aus ihrem Werk. Der Vortrag findet auf Spanisch statt, die Lesung in spanischer Sprache mit deutscher Übersetzung. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

Lina Meruane wurde 1970 in Santiago de Chile geboren. Sie ist Schriftstellerin, Essayistin und Dozentin für Lateinamerikanische Literatur in New York. Wesensmerkmale von Meruanes Werk sind die experimentelle Schreibweise und der Dialog mit den großen lateinamerikanischen Schreibtraditionen, insbesondere dem Neobarock. In ihren zahlreichen Erzählungen und in ihren Romanen Cercada (2000), Póstuma (2000) und Fruta podrida (2007) beweist die Autorin aber nicht nur eine hohe Kenntnis der literarischen Form, sondern auch einen an den sozialen und politischen Bedingungen ihres Heimatlandes geschärften geschichtskritischen Blick. Am 19. November wird die Autorin in der Akademie der Künste am Pariser Platz mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet, am 21. November stellt sie im Lateinamerika-Institut Aspekte und Passagen aus ihrem Werk vor.

Zeit und Ort:

  • 21. November 2011, 18 Uhr
  • Freie Universität Berlin, Lateinamerika-Institut, Rüdesheimerstr.54–56, Raum 116, U-Bhf. Breitenbachplatz (U3)

Weitere Informationen

Prof. Dr. Susanne Klengel, Lateinamerika-Institut, Literaturen und Kulturen Lateinamerikas, Telefon: 030 / 838-55575, E-Mail: klengel@zedat.fu-berlin.de