Jedes Land erinnert sich anders

Workshop über europäische Erinnerungskonflikte nach dem Zweiten Weltkrieg

Nr. 178/2011 vom 09.06.2011

Unter dem Titel „Das umstrittene Gedächtnis“ findet am 17. und 18. Juni an der Freien Universität ein Workshop zu verschiedenen Erinnerungskulturen im Nachkriegseuropa statt. Der Historiker der Freien Universität Berlin Prof. Dr. Arnd Bauerkämper leitet die Veranstaltung, in der die unterschiedlichen Perspektiven von Erinnerungen an eine gemeinsame Vergangenheit erörtert werden. Die Teilnahme nach Anmeldung ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt.

Im Mittelpunkt des Workshops stehen die politischen und gesellschaftlichen Spannungen, die beim Gedenken an den Zweiten Weltkrieg zwischen und in den europäischen Staaten auftraten. Ausgehend vom Fallbeispiel Norwegen analysiert Prof. Dr. Arnd Bauerkämper, ehemaliger Geschäftsführender Leiter des Berliner Kollegs für Vergleichende Geschichte Europas, die Dynamiken, Akteure und Handhabungen von Erinnerungskonflikten. Die Veranstaltung „Das umstrittene Gedächtnis. Transnationale und innergesellschaftliche Erinnerungskonflikte in Europa nach 1945“ wird vom Stipendienfonds E.ON Ruhrgas gefördert.

Zeit und Ort:

  • Freitag, 17. Juni, ab 12.00 Uhr
  • Sonnabend, 18. Juni 2011, ab 9.30 Uhr 
  • Freie Universität Berlin, Silberlaube, Raum J27/14, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf oder Thielplatz, U3, Busse X11, M11, X83)

Anmeldung bitte bis 15. Juni 2011 per E-Mail an: robert.zimmermann@fu-berlin.de

Weitere Informationen

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

  • Dr. Elke Stadelmann-Wenz, Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin,
    Telefon: 030 / 838-54771, E-Mail: bkvge@zedat.fu-berlin.de