Weltraumkino-Retrospektive

Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums und Emmy-Noether-Forschergruppe der Freien Universität Berlin zeigen umfassende Retrospektive des Science-Fiction-Films

Nr. 65/2011 vom 10.03.2011

Szene aus dem Film "Frau im Mond" des Regisseurs Fritz Lang aus dem Jahr 1929. Der Film wurde im Rahmen der Retrospektive Weltraumkino vorgeführt.
Szene aus dem Film "Frau im Mond" des Regisseurs Fritz Lang aus dem Jahr 1929. Der Film wurde im Rahmen der Retrospektive Weltraumkinoa vorgeführt. Bildquelle: Horst von Harbou / Deutsche Kinemathek

Anlässlich des 50. Jubiläums des ersten bemannten Weltraumfluges zeigt das Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums in Zusammenarbeit mit der Emmy-Noether-Forschergruppe „Die Zukunft in den Sternen: Europäischer Astrofuturismus und außerirdisches Leben im 20. Jahrhundert" vom 1. April bis zum 8. Mai mehr als 20 historische Science-Fiction-Filme. Die Forschergruppe ist an der Freien Universität Berlin angesiedelt.

Im Mittelpunkt der Retrospektive „Weltraumkino“ stehen fantastische Visionen im Weltraum: Eroberungen des Kosmos, die Entdeckung extraterrestrischer Welten oder die Begegnung mit fremden Zivilisationen in fernen Galaxien. Doch auch das komplementäre Motiv – die Landung der Außerirdischen auf der Erde und deren Eindringen in „unsere“ Zivilisation – prägt eine zweite, kleinere Gruppe der für die Retrospektive ausgewählten Filme.

Seit den frühen 1950er Jahren ist der Science-Fiction-Film ein eigenständiges, aber schwer fassbares Genre: mitunter philosophischen Reflexionen nicht abgeneigt, zeitweise von einem schier grenzenlosen Fortschrittsglauben beseelt, doch immer häufiger auch von skeptischen Zukunftsvisionen durchzogen. Kein anderes Medium hat unsere Vorstellungen vom Weltall, außerirdischem Leben und zukünftigen Erfahrungsräumen so nachhaltig geprägt wie das Kino.

Die Retrospektive spiegelt das Weltraumkino in seiner ganzen Bandbreite, legt dabei jedoch einen Schwerpunkt auf die Filme der 1950er bis 1970er Jahre. Wissenschaftler, Doktoranden und Studierende führen in die Thematik ein und stellen alle Filme vor; an einige Vorführungen schließen sich Diskussionen an.

Zeit und Ort

Zeughauskino, Deutsches Historisches Museum, (Zeughausgebäude Eingang Spreeseite), Unter den Linden 2, 10117 Berlin; Kinokasse: 030 / 20 30 47 70; Öffnungszeit: eine Stunde vor Beginn der ersten VorstellungKinoeintrittspreis: 5,00 Euro für alle Vorstellungen

Verkehrsverbindungen:

S-Bahn: Hackescher Markt und FriedrichstraßeU-Bahn: Französische Straße, Hausvogteiplatz und Friedrichstraße; Bus: 100, 200, TXLHaltestellen: Staatsoper oder Lustgarten

Weitere Informationen

Dr. Alexander C. T. Geppert, Friedrich-Meinecke-Institut, Freie Universität Berlin,
Telefon: 030 / 838-568 99, E-Mail: alexander.geppert@fu-berlin.de

Das Programm im Internet

www.geschkult.fu-berlin.de/v/Weltraumkino
www.zeughauskino.de