Existenzphilosophie und Ethik

Symposium vom 10. bis zum 12. März 2011 an der Freien Universität

Nr. 39/2011 vom 10.02.2011

„Existenzphilosophie und Ethik“ ist Thema eines Symposiums vom 10. bis zum 12. März 2011 an der Freien Universität. Referenten aus Deutschland, Europa, Kanada, den USA und China erörtern, ob es eine Ethik der Existenzphilosophie geben kann und ob sich Authentizität als Wert begründen lässt. Interessierte sind beim Symposium willkommen, der Eintritt ist frei.

Die Frage, ob sich auf existenzphilosophischer Grundlage eine Ethik entwickeln lässt, ist seit jeher umstritten. Das Symposium befasst sich mit dem Paradoxon, dass der Existenzphilosophie je nach Perspektive entweder starke Ethikverbundenheit oder große Ethikferne zugeschrieben wird. Es soll diskutiert werden, warum keine nennenswerte ethische Tradition aus der Existenzphilosophie hervorgegangen ist: Ist dies ihrem Ansatz oder einem zu engen Ethikverständnis geschuldet? Oder deutet dies auf die Unmöglichkeit einer Ethik im traditionellen Sinne hin?

Im Mittelpunkt stehen Theorien von Sören Kierkegaard, Karl Jaspers, Jean-Paul Sartre und anderen. Es soll diskutiert werden, ob sich die konkreten sozialen Haltungen Brüderlichkeit und Gewalt auf existenzphilosophischer Basis rechtfertigen lassen.

Zeit und Ort

  • Donnerstag, 10. März 2011, (Eröffnung um 10.30 Uhr) bis Samstag, 12. März 2011
  • Freie Universität Berlin, Institut für Philosophie, Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin

Weitere Informationen

  • Manuela Hackel, Institut für Philosophie der Freien UniversitätE-Mail: manuela.hackel@fu-berlin.de
  • Hans Feger, Institut für Philosophie der Freien Universität, Telefon: 030 / 838-54421, E-Mail: hdfeger@zedat.fu-berlin.de