Preis für Hermann Kreutzmann

Geografie-Professor der Freien Universität Berlin für seine Forschung in Xinjiang ausgezeichnet

Nr. 311/2010 vom 18.10.2010

Hermann Kreutzmann, Professor für Geografie an der Freien Universität Berlin, ist mit dem „Tianshan Prize China“ des autonomen uigurischen Gebietes Xinjiang ausgezeichnet worden. Den Preis erhielt er für seinen „großen Beitrag zum ökonomischen und sozialen Fortschritt“ des im Nordwesten Chinas gelegenen Gebietes. Dort forscht Kreutzmann seit mehr als 25 Jahren zu Fragen der Ressourcennutzung und Bergentwicklung. Darüber hinaus wurde sein Beitrag zur Wissenschaftskooperation und Unterstützung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit in der Nachwuchsförderung gewürdigt. Die Auszeichnung ist die höchste, die in Xinjiang an einen ausländischen Experten verliehen werden kann.

Kreutzmann ist seit April 2005 Professor für Anthropogeografie an der Freien Universität Berlin, sein Schwerpunkt ist die Geografische Entwicklungsforschung. 1989 wurde er dort bereits am Fachbereich Geowissenschaften promoviert. In seiner Forschung konzentriert sich Kreutzmann auf Hochgebirgsregionen, besonders in Süd- und Zentralasien im Rahmen der Globalisierungs- und Klimawandeldebatten. Außerdem interessiert er sich für Nachhaltige Ressourcennutzung sowie Minderheiten- und Migrationsforschung.

Weitere Informationen

Prof. Hermann Kreutzmann, Freie Universität Berlin, Institut für Geographische Wissenschaften, Telefon: 030 / 838 70224, E-Mail: h.kreutzmann@fu-berlin.de

Im Internet

www.geo.fu-berlin.de/geog/fachrichtungen/anthrogeog/zelf/mitarbeiter/kreutzmann