Die multikulturellen Niederlande? Literatur in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche

Das Institut für deutsche und niederländische Philologie der Freien Universität organisiert zwei Abendveranstaltungen mit namhaften niederländischen Autoren

Nr. 301/2009 vom 29.10.2009

Das Institut für deutsche und niederländische Philologie der Freien Universität organisiert am 03. und 12. November zwei Abendveranstaltungen mit namhaften niederländischen Autoren. Am 03. November sind Connie Palmen und Musatfa Stitou zu Gast, am 12. November Joost Zwagerman und Naema Tahir. Die Autoren und Autorinnen sprechen über die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in den Niederlanden während des letzten Jahrzehnts und deren Wirkung auf ihre literarische Arbeit. Die Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit der königlichen niederländischen Botschaft zu Berlin, der Foundation for the production and translation of Dutch literature und dem Literaturhaus Berlin statt. Beide Veranstaltungen sind öffentlich, wobei am 3.11. eine Voranmeldung erforderlich ist.

Die Niederlande galten, auch in den Augen der Niederländer selbst, innerhalb Europas als Land, das sich durch seine kulturelle Vielfalt und Toleranz auszeichnete. Nachdem dort aus der letzten Europawahl ein bekennender Islamkritiker als Sieger hervorging, begann dieses (Selbst-)Bild jedoch zu bröckeln. Nach einem Jahrzehnt politischer Instabilität, gesellschaftlicher Debatten und sozialer Veränderungen scheint die niederländische Gesellschaft im Umbruch zu sein. Reflektiert wird dieser gesellschaftliche Umbruch von der niederländischen Gegenwartsliteratur.

Weitere Informationen

Zeit und Ort:

  • Dienstag, 3.November, 19.00 Uhr (Voranmeldung bitte unter: bln-pcz@minbuza.nl)
    Niederländische Botschaft zu Berlin, Klosterstraße 50, 10179 Berlin
  • Donnerstag, 12. November, 20.00 Uhr
    Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Jan Konst, Institut für Deutsche und Niederländische Philologie an der Freien Universität Berlin, Telefon: (030) 838-54423, E-Mail: konst@zedat.fu-berlin.de