Freie Universität zum dritten Mal in Folge „Ideenschmiede Berlin“

Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg zeichnet Gründungsförderung der Freien Universität Berlin und zwei Einzelprojekte aus

Nr. 176/2009 vom 02.07.2009

Die Freie Universität Berlin ist im Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg zum dritten Mal in Folge zur „Ideenschmiede Berlin“ gekürt worden. Wie die Organisatoren mitteilten, kam die Technische Universität auf Platz zwei, die Humboldt-Universität auf Platz drei. In der Wertung der Geschäftsideen kamen Projekte der Freien Universität auf Platz eins in der Kategorie „Technology“ und auf Platz drei in der Kategorie „Service“.

In der Kategorie „Technology“ für technologieorientierte Konzepte kam das Projekt paralectrics von Professor Klaus Kramer und Dr. Tobias Blaschke aus den Fachbereichen Physik und Pharmazie sowie Betriebswirt Matthias Fellner auf den mit 10.000 Euro dotierten ersten Platz. Sie entwickelten ein neuartiges Verfahren zur Diagnose von Hautkrebs.

In der Kategorie „Service“ für nicht-technologieorientierte Konzepte kam das Projekt Neutron Games auf den mit 6.000 Euro dotierten Platz drei. Die Gründer Gregor Ilg, Björn Kaminski und Daniel Schuster wollen mit „Handball Challenge“ das weltweit erste Handball-Actionspiel für Computer und Spielekonsolen auf den Markt bringen.

Der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg ist deutschlandweit der größte seiner Art. Der Wettbewerb unterstützt Gründer in drei Etappen auf ihrem Weg von der Idee zum Konzept. Im 14. Durchgang mit 748 eingereichten Businessplänen seit November 2008 und insgesamt 2.700 registrierten Teilnehmern erreichte die Initiative ein Rekordergebnis. Organisiert wird der Wettbewerb von der IBB, der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) und der Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB).


Neutron Games gewann mit dem Projekt „Handball Trainer 3D“ zudem den mit 5.000 Euro dotierten Förderwettbewerb „Serious Games“ der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Wirtschaftssenator Harald Wolf überreichte den ersten Preis an die Gründer Gregor Ilg und Björn Kaminski. Sie setzten sich gegen 25 Projektvorschläge durch. Der Wettbewerb bildete den Auftakt der neuen Wettbewerbsreihe für die IT- und Kreativwirtschaft „Berlin – Made to Create“.

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Elisabeth Busse
profund – die Gründungsförderung der Freien Universität Berlin
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E-Mail: Elisabeth.Busse@fu-berlin.de