Spitze im internationalen Wettbewerb um die besten Forscher

AvH-Ranking: Freie Universität bleibt Top-Adresse für Wissenschaftler

Nr. 137/2009 vom 04.06.2009

Die Freie Universität Berlin ist eine der beiden Top-Adressen für Spitzenforscher aus dem Ausland. Das ist das Ergebnis der jüngsten Rangliste der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) über die Verteilung ihrer Stipendiaten und Preisträger auf deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Insgesamt verzeichnete die Freie Universität von 2004 bis 2008 214 der 5128 Forschungsaufenthalte, das ist ein Zuwachs von mehr als elf Prozent gegenüber der letzten Auswertung aus dem Jahr 2006. Sie erreichte damit bundesweit erneut Platz zwei hinter der Ludwig-Maximilians-Universität München.

In der Gruppe der Geistes-, Rechts- und Sozialwissenschaften war keine Universität häufiger als Aufenthaltsort nachgefragt als die Freie Universität Berlin, in der Gruppe der Lebenswissenschaften verbesserte sich die Freie Universität um sieben Plätze auf Rang fünf.

Der Präsident der Freien Universität, Prof. Dr. Dieter Lenzen, erklärte, das Ergebnis sei Beleg für die die hohe Reputation der Universität im Ausland: „Die erfreulich vielen Entscheidungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für die Freie Universität sind auch ein Ergebnis unserer Erfolge im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder.“ Die Freie Universität werde auch außerhalb von Deutschland als internationale Netzwerkuniversität wahrgenommen.

Mit dem AvH-Forschungspreis werden international führende Gelehrte ihres Fachgebietes für ihr wissenschaftliches Werk ausgezeichnet und nach Deutschland eingeladen. Die AvH-Forschungsstipendien werden an hochqualifizierte ausländische Wissenschaftler in einem international offenen Wettbewerb vergeben. In beiden Fällen entscheiden die Preisträger und Stipendiaten selbst darüber, an welcher deutschen Institution sie ihre in der Regel ein- bis zweijährigen Forschungen durchführen wollen. Das AvH-Ranking gibt somit Auskunft über die internationale Attraktivität und wissenschaftliche Leistungskraft der jeweiligen Forschungsinstitutionen.