Tagung über Wirken des Gelehrten Helmut Ridder

Nr. 30/2009 vom 10.02.2009

Eine interdisziplinäre Tagung zum Wirken des Juristen und Politologen Helmut Ridder findet am 27. und 28. Februar an der Freien Universität Berlin statt. Die Teilnehmer des Kongresses „Geschichte – Recht – Politik. In memoriam Helmut Ridder“ befassen sich mit dem wissenschaftlichen Werk des 2007 verstorbenen Wissenschaftlers, der zuletzt Professor an der Universität Gießen war. Im Mittelpunkt steht die Wechselbeziehung von Geschichte, Recht und Politik in Deutschland seit 1918. Erwartet werden Schüler und Kollegen Helmut Ridders (1919–2007) aus den Disziplinen Rechtswissenschaft, Philosophie, Geschichts- und Politikwissenschaft sowie Vertreter der Politik.

Die gedankliche und wissenschaftliche Entwicklung von Helmut Ridder wurzelt in der Tradition eines demokratisch beeinflussten Elternhauses und einem Katholizismus westfälischer Prägung. Unter dem Eindruck des Zusammenbruchs des Dritten Reiches erhielt Ridder entscheidende Impulse durch die Beschäftigung mit angelsächsischem Recht und Demokratie. Mit diesem Rüstzeug wurde der Gelehrte zum scharfsinnigen Beobachter und Kritiker der Entwicklung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er setzte sich mit politischen Versäumnissen in Ost- wie Westdeutschland auseinander.

Zeit und Ort:

  • Freitag, 27. Februar (Beginn 10 Uhr) und Sonnabend, den 28. Februar 2009
  • Seminarzentrum der Freien Universität Berlin, Otto-von-Simson-Str. 26, 14195 Berlin, Raum L 115, U-Bhf. Thielplatz (U3)

Weitere Informationen

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Christoph Koch, Seminar für Vergleichende und Indogermanische Sprachwissenschaft, Telefon: 030/321 31 97, E-Mail: crkoch@gmx.de

Anmeldung:

Teilnahmebeitrag 15 Euro (ermäßigt 7 €), Anmeldung unter konferenzbuero@polen-news.de oder per Post an: Manfred Feustel, Im Freihof 3, 46569 Hünxe, Fax: 02858/7945