Renommierter Physiker Piet Wibertus Brouwer nimmt Ruf für Alexander-von-Humboldt-Professur an Freier Universität an

Wissenschaftler forscht zum Schwerpunkt „Theorie der kondensierten Materie“

Nr. 368/2008 vom 17.11.2008

Der renommierte Physiker Piet Wibertus Brouwer wechselt an die Freie Universität Berlin. Der Wissenschaftler nahm den Ruf im Rahmen der bundesweit neun erstmals vergebenen Alexander-von-Humboldt-Professuren an. Sie sind jeweils mit bis zu fünf Millionen Euro dotiert. Der theoretische Physiker Brouwer forscht von Mitte kommenden Jahres an zum Schwerpunkt „Theorie der kondensierten Materie“.

Piet Wibertus Brouwer, Theoretischer Festkörperphysiker, 36, ist zurzeit an der Cornell University, Ithaca, USA, tätig. Er gilt in seiner Disziplin als einer der produktivsten und wichtigsten Köpfe. Brouwer erforscht aktuelle Themen der Festkörpertheorie und des Quantentransports an der Schnittstelle der Quantenwelt und der klassischen Welt. Unter seiner Federführung soll ein Zentrum für Theoretische Physik an der Freien Universität Berlin entstehen, das Dahlem Center for Complex Quantum Systems.

Die Alexander-von-Humboldt-Professuren sollen den Hochschulen die Chance eröffnen, renommierten Wissenschaftlern konkurrenzfähige Rahmenbedingungen und eine langfristige Perspektive für die Arbeit in Deutschland zu bieten. Die Professur soll es den Wissenschaftlern ermöglichen, fünf Jahre an deutschen Hochschulen zu forschen.

 

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