Eröffnung von Exzellenz-Graduiertenschule

Festvortrag des Neurowissenschaftlers António Damásio

Nr. 303/2008 vom 13.10.2008

Die Graduiertenschule des Exzellenzclusters „Languages of Emotion“ an der Freien Universität Berlin wird am Dienstag, den 21. Oktober 2008 eröffnet. Der Forschungscluster wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder als förderungswürdig ausgezeichnet. Den Festvortrag der Eröffnung hält António Damásio, Neurowissenschaftler an der University of Southern California.

Der Exzellenzcluster „Languages of Emotion“ bündelt die wissenschaftliche Kompetenz von mehr als 20 geistes- und naturwissenschaftlichen Disziplinen, um das Zusammenwirken von Sprache und Emotion zu erforschen. Die enge Verbindung von Symbolgebrauch und Affekttransfer, Imagination, ästhetischen Praktiken, psychischen Dispositionen und der Konstruktion persönlicher und sozialer Identitäten bildet den zentralen Gegenstand der Untersuchungen. Seit August dieses Jahres steht dafür unter anderem ein Magnet-Resonanz-Tomograph zur Verfügung.

Die Graduiertenschule des Clusters fördert Promotionsvorhaben von herausragender Qualität, die auf dem Gebiet der Emotionsforschung neue Erkenntnisse versprechen. Die Schule bietet den Promovenden nicht nur ein interdisziplinäres Lehrprogramm, sondern auch eine intensive und individuelle Betreuung.

Der Titel des Festvortrags von António Damásio lautet „Brain, Emotion and Consciousness“. Damásio ist Professor an der University of Southern California und Begründer des Brain and Creativity Institute. In Deutschland wurde Damásio auch über die engeren Fachgrenzen der Neurowissenschaften hinaus einem größeren Publikum vor allem bekannt durch seine Publikationen Descartes’ Irrtum (1994) und Der Spinoza-Effekt (2003).

Weitere Informationen

Ort und Zeit:

Hörsaal 1a, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, 21. Oktober 2008, 17.00 Uhr, Einlass ab 16.00 Uhr, Führungen durch die Labore: Interessenten werden gebeten, sich um 15.45 Uhr vor dem Eingang zum Hörsaal 1a einzufinden.

Anmeldung und Informationen:

Dr. Rita Pokorny, Languages of Emotion, Freie Universität Berlin, E-Mail: rpokorny@zedat.fu-berlin.de