Fortbildung über deutsche Nachkriegsgeschichte

Neuer Durchgang des weiterbildenden Masterstudiengangs für Lehrerinnen und Lehrer

Nr. 216/2008 vom 04.07.2008

Der seit 2007 an der Freien Universität Berlin angebotene bundesweit erste weiterbildende Masterstudiengang zur deutschen Nachkriegsgeschichte nimmt in diesem Wintersemester neue Teilnehmer auf. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Lehrerinnen und Lehrer. Der Masterstudiengang „Politik und deutsche Nachkriegsgeschichte“ wurde von den Professoren für Politikwissenschaft Peter Massing und Klaus Schroeder konzipiert.

Die Lehrveranstaltungen werden an sieben Wochenenden in der Europäischen Akademie in Berlin-Grunewald angeboten. Der erste Durchgang begann im Wintersemester 2007/2008 mit 20 Teilnehmern. Er endet im Sommer 2009 mit den Abschlussprüfungen.

Die Module umfassen folgende Themen:

  • Grundlagen zur Erfassung, Darstellung und Umsetzung zeitgeschichtlicher Themen
  • Der Zusammenbruch des Nationalsozialismus und internationale Rahmenbedingungen nach 1945
  • Auf dem Weg zur Gründung der beiden deutschen Staaten
  • Geschichte und Strukturen der DDR von 1949 bis 1990
  • Geschichte und Strukturen der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1990
  • Innerdeutsche Beziehungen, Vereinigungs- und Transformationsprozess
  • Die Rolle Deutschlands im erweiterten Europa

Neben sechs fachwissenschaftlichen Seminaren gibt es für jedes Modul zwei fachdidaktische Veranstaltungen, in denen die Umsetzung der jeweiligen Thematik im Unterricht vermittelt wird. Die von den Initiatoren angeschriebenen Kultusministerien haben den weiterbildenden Masterstudiengang begrüßt und in das Weiterbildungsangebot ihres Landes aufgenommen. Der Studiengang wird durch Gebühren und Zuschüsse finanziert. Die Kosten betragen – ohne die von allen Studierenden zu entrichtenden Semestergebühren – für die Teilnehmer 1.050 Euro. Darin enthalten sind die Übernachtungs- und Verpflegungskosten.

Weitere Informationen

Weitere Informationen:

Bewerbungen sind bis zum 30. September möglich an: Freie Universität Berlin, Arbeitsstelle Politik und Technik, Prof. Dr. Klaus Schroeder, Koserstraße 21, 14195 Berlin.


Amtsblatt 52/2006 im Internet:

www.fu-berlin.de/service/zuvdocs/amtsblatt/