„The Socialist Car“

Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas untersucht auf einer internationalen Konferenz an der Freien Universität die Rolle von Autos im Sozialismus

Nr. 174/2008 vom 11.06.2008

Trabant
Die Automarke "Trabant" beherrschte lange Zeit das Straßenbild in der DDR

Trabant, Wartburg, Skoda, Lada und Wolga – die Nennung der Automarken des ehemaligen Ostblocks weckt ganz unterschiedliche Assoziationen. Manche denken nostalgisch an vergangene Zeiten, andere haben die sozialistischen Gefährte längst zum Kultobjekt erhoben. Historiker sehen die Autos des Ostblocks als wichtigen Untersuchungsgegenstand der Alltagskultur – der immer auch Aufschluss gibt über das Produktionsland. Zu diesem Thema findet am Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas (BKVGE) an der Freien Universität am 13. und 14. Juni 2008 die englischsprachige Konferenz „The Socialist Car“ statt. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Gab es im ehemaligen Ostblock eine sozialistische Autokultur? Wie wurde die Produktion von privaten Pkw begründet – die eigentlich mit den kollektiven Werten des Staatssozialismus kollidieren musste? Wer hatte Zugang zu Autos? Welche Alternativen zum privaten Auto gab es? Die zweitägige Konferenz „The Socialist Car“ wird vom Deutschen Historischen Institut in Moskau und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gefördert.

Zeit und Ort:

  • 13./14. Juni 2008, Eröffnung am 13. Juni um 9.00 Uhr
  • Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas (BKVGE), Koserstraße 20, Raum 320, 14195 Berlin

Weitere Informationen

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

  • Luminita Gatejel, Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas (BKVGE), Telefon: 0179 / 920 59 81,
    E-Mail: lumagatejel@yahoo.com

Im Internet: http://web.fu-berlin.de/bkvge/