Brüche und Kontinuitäten der europäischen Geschichte

Kongress junger Historiker vom 24. bis 27. April an der Freien Universität Berlin

Nr. 70/2008 vom 18.03.2008

Welche Zäsuren gibt es in Europa, und wie wirken sie sich auf ein europäisches Geschichtsverständnis aus? Über diese und andere Fragen diskutieren rund 50 Geschichtsdoktoranden aus West- und Osteuropa vom 24. bis 27. April auf einer Konferenz an der Freien Universität Berlin. Sie hat den Titel „Ruptures and Continuities in Modern European History. Periodisations in History, Historiography, and the History of Historiography“. Gefördert wird die Tagung von der Gerda-Henkel-Stiftung und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Veranstalter ist das Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas (BKVGE).

In den Diskussionen über eine europäische Identität wird häufig ein gemeinsames Geschichtsverständnis als deren wesentliche Grundlage angeführt. Die Arbeit an einem deutsch-französischen oder zuletzt an einem deutsch-polnischen Lehrbuch hat aber gezeigt, dass der Weg dorthin noch lang ist. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass auch Historiker Geschichte oft national verstehen – häufig aus kulturellen, nicht selten aber auch aus methodologischen Gründen.

Auf dem Kongress soll dem Verhältnis zwischen Geschichte, Geschichtsschreibung und Geschichtsverständnis nachgegangen werden. In Zusammenarbeit mit der Central European University in Budapest und dem Europäischen Hochschulinstitut in Florenz haben die Veranstalter dazu namhafte Referenten eingeladen, Vorträge der Nachwuchshistoriker zu kommentieren und Diskussionen anzustoßen.

Ort und Zeit:

  • Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas, Koserstraße 20, 14195 Berlin (Tagung); Henry-Ford-Bau der Freien Universität, Garystr. 35, 14195 Berlin, U-Bhf. Thielplatz (U3) - Eröffnung
  • Donnerstag, 24. April (Beginn: 18 Uhr) bis Sonntag, 27. April 2008

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