Internationalität der Geisteswissenschaften: Kongress von DAAD und Freier Universität Berlin

1. bis 3. Juni

Nr. 101/2007 vom 24.05.2007

Jahr der Geisteswissenschaften
Jahr der Geisteswissenschaften
Vom 1. bis zum 3. Juni 2007 findet an der Freien Universität Berlin ein Kongress zur „Internationalität der Geisteswissenschaften in einer globalisierten Welt“ statt. Daran nehmen mehr als 300 Vertreter geisteswissenschaftlicher Disziplinen teil – etwa die Hälfte von ihnen sind vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Doktoranden aus aller Welt. Der Kongress ist die zentrale Veranstaltung des DAAD und der Freien Universität Berlin im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten „Jahres der Geisteswissenschaften“. Ziel der Konferenz ist es, einen Beitrag zum disziplinenübergreifenden Verständigungsprozess zu leisten und Denkanstöße zu geben, die in den nächsten Jahren in die Einzeldisziplinen hineinwirken. Eröffnung und Abschlussveranstaltung mit hochkarätig besetzter Podiumsdiskussion wenden sich auch an die interessierte Öffentlichkeit. Journalisten sind zudem herzlich eingeladen, an den wissenschaftlichen Workshops und an dem künstlerischen Rahmenprogramm teilzunehmen. Wir bitten Sie freundlich um Anmeldung bis Donnerstag, 31. Mai, 15.00 Uhr: Ilka Seer, E-Mail. pdw@zedat.fu-berlin.de.

Die Eröffnungsveranstaltung beginnt am Freitag, 1. Juni, um 19.00 Uhr. Nach Grußworten des Präsidenten der Freien Universität Berlin, Prof. Dieter Lenzen, und des DAAD-Präsidenten Prof. Theodor Berchem folgen Ansprachen von Michael Thielen, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Berliner Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Den Festvortrag zum Thema „Differenzierungsnotstand. Zur Aufmerksamkeitsökonomie der Geisteswissenschaften auf globalen Ideenmärkten“ hält der Münchner Theologe Friedrich Wilhelm Graf.

Am Samstag, 2. Juni, finden ganztägig Workshops statt, die sich mit zentralen Fragen der Geisteswissenschaften beschäftigen. Themen sind unter anderem geisteswissenschaftliche Standards, Praxisbezug, Internationalisierung sowie die Rolle der Regionalstudien und der „Kleinen Fächer“. Namhafte Fachwissenschaftler aus dem In- und Ausland leiten die Workshops und führen deren Ergebnisse in der abschließenden Podiumsdiskussion am Sonntagvormittag, 3. Juni, zusammen. Es diskutieren: Prof. Peter Strohschneider (Vorsitzender des Wissenschaftsrats, Köln / LMU München), Prof. Klaus W. Hempfer (Freie Universität Berlin), Dr. Christoph Anz (BMW Group München), Prof. Konrad Ehlich (LMU München), Prof. Erika Fischer-Lichte (Freie Universität Berlin), Prof. Ulrich Herbert (Universität Freiburg), Prof. Michael Lackner (Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Stephen G. Nichols (Johns Hopkins University, Baltimore/USA), Prof. Ansgar Nünning (Universität Gießen) und Prof. Oliver Primavesi (LMU München).

Am Samstagabend um 19 Uhr tritt die Schweizerin Anna Huber, Valeska-Gert-Gastdozentin am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität im kommenden Wintersemester, in einer Tanz-Performance mit dem Percussionisten Fritz Hauser im TESLA in Berlin-Mitte auf. Zum Abschluss des Kongresses findet am Sonntag, 3. Juni, um 12.00 Uhr eine öffentliche Lesung des somalischen Autors Nuruddin Farah statt. Der Schriftsteller ist zurzeit Samuel-Fischer-Gastprofessor am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität. Die Samuel-Fischer-Gastprofessur wird seit 1998 gemeinsam vom S. Fischer Verlag, dem DAAD, der Freien Universität Berlin und dem Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck vergeben.

Termin und Veranstaltungsort des Kongresses und der Lesung:

Freitag, 1. Juni, bis Sonntag, 3. Juni 2007 Freie Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Garystr. 35, 14195 Berlin-Dahlem, U-Bhf. Thielplatz (U3)

Weitere Informationen

Presseanfragen:

Freie Universität Berlin
Kommunikations- und Informationsstelle
Ilka Seer
Telefon: 030 / 838-73182
E-Mail: pdw@zedat.fu-berlin.de