Freie Universität bleibt in Mitte

Ausstellung der Freien Universität Berlin im Abgeordnetenhaus verlängert

Nr. 117/2005 vom 29.06.2005

Wegen des großen Besucherinteresses wird die Geschichtsausstellung der Freien Universität Berlin (FU) um weitere vier Wochen, bis zum 29. Juli 2005, verlängert. Sie kann seit dem 2. Juni im Berliner Abgeordnetenhaus besichtigt werden – nachdem sie bereits bis Februar zahlreichen Besuchern die Geschichte und Entwicklung der 1948 gegründeten Universität im Henry-Ford-Bau präsentierte.

Unter dem Titel „Zukunft von Anfang an“ erhalten die Besucher einen umfassenden Einblick in die Geschichte und Forschungsleistungen der heute größten Universität Berlins, die seit ihrer Gründung eng mit der Geschichte ihrer Heimatstadt verwoben ist. „Wir blicken heute nicht nur auf eine bewegte Vergangenheit unserer Universität zurück“, sagt FU-Präsident Prof. Dr. Dieter Lenzen. „Wir möchten mit unserer Ausstellung auch gemeinsam in die Zukunft schauen, in der die Freie Universität Berlin mit ihren Forschungsleistungen auch weiterhin dazu betragen wird, den Wissensraum Berlin fortzuentwickeln, um Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu geben.“

Die Ausstellung zeigt den Einfluss der Freien Universität auf wissenschafts- und gesellschaftspolitische Entwicklungen im nationalen und internationalen Raum. Im Mittelpunkt stehen die Gründung der FU als Reaktion auf die Relegation und Verhaftung demokratisch orientierter Studierender im Jahre 1948, die Rolle der FU bei den Studentenunruhen 1968, die Folgen des Mauerfalls 1989 sowie künftige Pläne für den Wissenschaftsstandort Dahlem. Weitere thematische Schwerpunkte sind etwa die Architektur des Campus mit Bauten aus sechs Jahrzehnten, das breit gefächerte Spektrum der in Dahlem angesiedelten Wissenschaften sowie Habitus und Ritual der akademischen Welt von damals und heute.

Gleich zu Beginn des Rundgangs erwartet den Besucher einer der Höhepunkte der Ausstellung: Das freitragende „Who-is-Who-Mobile“ präsentiert prominente Persönlichkeiten, Wissenschaftler, Alumni und Freunde der FU, die an der Freien Universität gewirkt haben oder von ihr geehrte wurden. Interaktive Bildschirmpräsentationen etwa zur Geschichte der FU und ihrer internationalen Verflechtung mit mehr als 100 Partneruniversitäten werden ebenso gezeigt wie Spannendes aus allen Disziplinen der Universität. So bietet sich im Abgeordnetenhaus über zwei Etagen ein eindrucksvoller Spaziergang durch eine lebendige und moderne Freie Universität Berlin.

Öffnungszeiten:

Verlängert bis 29. Juli 2005, Montag bis Freitag: 9-18 Uhr

Adresse:

Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstr. 5, 10111 Berlin (S-Bhf. Anhalter Bahnhof, S-/U-Bhf. Potsdamer Platz, U-Bhf. Kochstraße)

Weitere Informationen

Goran Krstin, Pressesprecher des Präsidenten der Freien Universität Berlin, Tel.: 030 / 838-73106, E-Mail: pressesprecher@praesidium.fu-berlin.de