Akademische Feier aus Anlass des 60. Geburtstag von Werner Busch

Willibald Sauerländer ehrt Kunsthistoriker mit Festvortrag

Nr. 2/2005 vom 05.01.2005

Der international renommierte Berliner Kunsthistoriker Prof. Dr. Werner Busch feierte im Dezember seinen 60. Geburtstag. Zu seinen Ehren hält Prof. Dr. Willibald Sauerländer in einer Akademischen Feierstunde am 7. Januar 2005 einen Festvortrag mit dem Thema: „Noch einmal Poussins Landschaften“. Neben dem ehemaligen Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München würdigt Prof. Dr. Thomas Gaehtgens die Bedeutung des Geehrten für die kunsthistorische Forschung.

Werner Busch, der seit 1988 einen Lehrstuhl am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität innehat, wurde 1944 in Prag geboren und lehrte von 1981 bis 1988 an der Ruhr-Universität Bochum. Zuvor arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn, wo er sich mit einer Arbeit zum deutschen 19. Jahrhundert habilitierte. Seine Promotion galt dem englischen Künstler William Hogarth, mit dem er sein kunsthistorisches Studium in Tübingen, Freiburg, Wien und London beendete. Busch gilt als ausgewiesener Spezialist für englische Kunst, für die holländische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts sowie für die europäische Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts. Gleichzeitig ist Werner Busch Sprecher des zweiten geisteswissenschaftlichen Sonderforschungsbereichs an der Freien Universität Berlin, der sich der „Ästhetischen Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ (Sfb 626) widmet.

Die akademische Feier findet am Freitag, dem 7. Januar 2005, 18 Uhr c.t. im Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin, Koserstr. 20, 14195 Berlin, Hörsaal B statt. Im Anschluss an die Feier laden der Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften und das Kunsthistorische Institut zu einem Empfang ein.