Abschlussarbeiten von Frauen mit Marie-Schlei-Preis ausgezeichnet

Preisverleihung am Donnerstag, 9. Dezember um 19.30 Uhr

Nr. 226/2004 vom 07.12.2004

Der Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie vergibt zu Ehren der ehemaligen Entwicklungshilfeministerin und Berliner Lehrerin der Ersten Stunde, Marie Schlei, seit 2000 den gleichnamigen Preis. Damit zeichnet er die jeweils besten Abschlussarbeiten, Dissertationen und Diplome von Frauen aus. Dieses Jahr erhalten zwei Dissertationen: Dr. Ute-Regina Roeder „Selbstkonstruktion und interpersonale Distanz“ und Dr. Karoline Tschuggnall „Sprachspiele des Erinnerns. Lebensgeschichte, Gedächtnis, Kultur“ den Preis. Die beste Diplomarbeit schrieb Melanie Ratzek „Über die Operationalisierbarkeit psychoanalytischer Konstrukte – Eine Validitätsstudie zur Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik“. Das Preisgeld ist gestaffelt und beträgt für die Disserationen 1250, - bzw. 1000,- Euro und für die Diplomarbeit 750,- Euro.

Die engagierte Lehrerin und durchsetzungsfähige Schulleiterin im Berliner Problemstadtteil Wedding, Marie Schlei, wirkte Zeit ihres Lebens unermüdlich darauf hin, Mädchen und Frauen von der Wichtigkeit eines Schulabschlusses und eines qualifizierten Berufes für ihre Selbständigkeit zu überzeugen. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie als Entwicklungshilfeministerin (1980 – 1982) im Kabinett von Bundeskanzler Helmut Schmidt bekannt.

Ort und Zeit:

  • Weiterbildungszentrum, Otto-von-Simson-Str. 13-15, Großer Saal, 1. OG, 14195 Berlin-Dahlem
  • Donnerstag, 9. Dezember 2004, 19.30 Uhr

Weitere Informationen

Doris Klappenbach, Frauenbeauftragte des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Psychologie, Tel.: 030/838-56006, E-Mail: fpsyewi@zedat.fu-berlin.de oder Petra Gips, Fachbereichsverwaltung, Tel.: 838-54660