Erste Fundraising-Gala in New York

Prominente Persönlichkeiten feierten Ehrengast Lord Norman Foster

Nr. 41/2004 vom 03.03.2004

Zum ersten Mal veranstalteten die Friends of Freie Universität Berlin (FFUB) ihre "Annual Gala" in New York. Ehrengast war der britische Stararchitekt Lord Norman Foster, der für seine zahlreichen Verdienste mit dem „Transatlantic Bridge Award“ ausgezeichnet wurde.

Im Four Seasons Hotel The Pierre feierten am vergangenen Donnerstagabend rund 400 Gäste Lord Norman Foster und die Freie Universität Berlin. Unter den prominenten Persönlichkeiten befanden sich etwa der Kulturmäzen Lord George Weidenfeld, der deutsch-amerikanische Koordinator im Auswärtigen Amt, Karsten D. Voigt, oder Uwe-Karsten Heye, deutscher Generalkonsul in New York.

Mit dem „Transatlantic Bridge Award“ der FFUB wurde der Baumeister des neuen Berliner Reichtagsgebäudes, Lord Norman Foster, für seine architektonischen Verdienste auf beiden Seiten des Atlantiks geehrt. Foster ist auch für den Entwurf der neuen Philologischen Bibliothek der Freien Universität Berlin verantwortlich. Glückwünsche erhielt Lord Foster nicht nur von den anwesenden Gästen, sondern auch von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Neben dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und seinem New Yorker Amtskollegen Michael R. Bloomberg gratulierten auch Senator Edward M. Kennedy und Senatorin Hillary Rodham Clinton.

„Der Abend war ein voller Erfolg. Alle Erwartungen, auch die des Erlöses, wurden weit übertroffen“, freut sich FU-Präsident Lenzen. Zahlreiche ehemalige Studierende und Wissenschaftler der Freien Universität, die in den Vereinigten Staaten leben und dort erfolgreich als Juristen, Unternehmer oder in der Politik tätig sind, folgten der Einladung der Friends of Freie Universität Berlin. „Eine besondere Bestätigung und Auszeichnung waren die zahlreichen Danksagungen unserer Alumni für die exzellente Ausbildung an ihrer Alma Mater, der Freien Universität Berlin“, sagt Lenzen.

Die Gala bildete auch den Auftakt für eine Kampagne zugunsten des Henry-Ford-Baus, durch die zusätzliche Fördermittel für Sanierungsarbeiten eingeworben werden sollen. Der Henry-Ford-Bau wurde von 1952 bis 1954 mithilfe von Spendengeldern der amerikanischen Henry Ford Foundation errichtet.

FFUB ist die erste europäische Fundraising-Einrichtung ihrer Art in den USA. Friends of Freie Universität Berlin wurde im Januar 2003 in New York City gegründet. Der Freundes- und Förderkreis will nicht nur einen engen Kontakt zu den etwa 3.000 ehemaligen Studierenden und Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin in den USA pflegen, sondern darüber hinaus aktives Fundraising betreiben und mit dem Erlös verschiedene Einrichtungen der Freien Universität unterstützen, zum Beispiel das John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien, die international renommierten Dahlem Konferenzen oder das Direktaustauschprogramm für Studierende zwischen amerikanischen Universitäten und der Freien Universität Berlin.