Wissenschaft contra Sparzwang

Podiumsdiskussion zum Auftakt der Langen Nacht der Wissenschaften

Nr. 102/2003 vom 12.06.2003

Die Auftaktveranstaltung der Langen Nacht der Wissenschaften für die rund 40 Projekte der Freien Universität Berlin findet am Samstag, dem 14. Juni 2003, um 19 Uhr im Henry-Ford-Bau statt. Während der Podiumsdiskussion sprechen Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft über den Wert der Wissenschaft für das Land Berlin. Grund für die Themenwahl ist die katastrophale Lage der öffentlichen Haushalte und die daraus resultierenden Sparzwänge nicht zuletzt für die Freie Universität Berlin.

Die Diskussion begegnet der aktuellen Debatte um den Wissenschaftsstandort Berlin und seiner finanziellen Tragbarkeit. Neben den klassischen Argumenten "Die Kasse ist leer!" soll in der Podiumsdiskussion der Nutzen der Institution Hochschule für eine Metropole wie Berlin thematisiert werden. Wissenschaftsstandorte, wie der in Adlershof, sind ebenso eine Folge universitärer Forschung wie Politikberatung, (Kongress-)Tourismus und Firmengründungen. Daneben zählt die Freie Universität Berlin allein schon zu den größten Arbeitgebern der Region.

Die Diskussion "Wie viel sollte die Wissenschaft dem Land Berlin wert sein?" wird moderiert von dem stellvertretenden Chefredakteur der Berliner Morgenpost Johann-Michael Möller. Es sprechen Prof. Dr. Peter Gaehtgens (Präsident der Freien Universität Berlin und designierter Präsident der Hochschulrektorenkonferenz), Gustav Greve (Geschäftsführer der Unternehmensberatung Prognos), Prof. Dr. Kai Konrad (Volkswirt, Wissenschaftszentrum Berlin und Professor an der Freien Universität Berlin) und Dr. Thomas Guth (Alleinvorstand der Dr. Schmidts Beteiligungs AG). Neben diesen nimmt Wolfgang Roth als ehemaliger Vorsitzender der Jusos und heutiger Vize-Präsident der Europäischen Investitionsbank an der Diskussion teil.

Die Podiumsdiskussion beginnt am Samstag, dem 14. Juni 2003, um 19 Uhr im Hörsaal A des Henry-Ford-Baus in der Garystr. 35, 14195 Berlin-Dahlem. Gastgeber sind das Präsidium der Freien Universität Berlin und der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI). Rund um die Auftaktveranstaltung werden auf dem Campus der Freien Universität insgesamt 37 Projekte vorgeführt.