Freie Universität hilft bei "Feuerwehr-Brücke"

Das Universitätsklinikum Benjamin Franklin und Studierende der Pädagogik und Psychologie betreuen den Besuch von 150 Hinterbliebenen des 11. September aus den USA medizinisch und psychologisch

Nr. 62/2002 vom 07.03.2002

Im Juni und Juli kommen drei Gruppen von jeweils 50 Hinterbliebenen der New Yorker Feuerwehrleute des 11. September (jeweils 40 Kinder und 10 Mütter) für zwei Wochen nach Berlin. Die Freie Universität unterstützt diesen Besuch in mehrfacher Hinsicht.

Für den Fall, dass eines der Kinder oder auch eine seiner Begleitpersonen ärztliche Hilfe benötigen, steht das Universitätsklinikum Benjamin Franklin direkt zur Verfügung. Dazu werden die notwendigen Vorkehrungen getroffen, damit im Falle einer Erkrankung ärztliche Behandlung schnell und unbürokratisch erfolgen kann. Das Universitätsklinikum Benjamin Franklin sieht das nicht nur als selbstverständliche Pflicht an, sondern auch als Ausdruck besonderer Verbundenheit zu Amerika, dessen Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Benjamin-Franklin-Stiftung maßgeblich zur Errichtung des Klinikums beigetragen haben.

Des weiteren steht das Team der psychiatrischen Klinik der Freien Universität bereit, um im Falle akuter psychischer Belastungsprobleme zu intervenieren, ferner haben sich Studierende der Psychologie und der Pädagogik bereit erklärt, die amerikanischen Kinder, der am 11. September ums Leben gekommenen Feuerwehrleute, während ihres Besuches in Berlin zu begleiten und zu betreuen.

Weitere Informationen

  • Univ.-Prof. Dr. Dieter Lenzen, Erster Vizepräsident der Freien Universität Berlin, Tel.: ++49/30/838-73110
  • Univ.-Prof. Dr. Martin Paul, Dekan des Fachbereiches Humanmedizin, Tel.: ++49/30/8445-3322
  • Univ.-Prof. Dr. Isabella Heuser, Geschäftsführende Direktorin der Psychiatrischen Klinik und Poliklinik, Tel.: ++49/30/8445-8701, -8702