Frauen in der virtuellen Welt: Geschlechterforschung und Virtualität –Chance, Nische oder Ausgrenzung

Kolloquium am 1. März 2002 an der Freien Universität

Nr. 56/2002 vom 25.02.2002

Nutzen Frauen die neuen Medien in gleichem Maße und in gleicher Weise wie Männer oder entstehen neue Ausgrenzungsmechanismen? Wie ist das Verhältnis von Geschlechterforschung und Virtualität zu bestimmen? Diese und weitere Fragen zum virtuellen Lernen, E-Learning, der Universität als virtuellem Ort sind Themen der aktuellen Debatte über neue Lernformen. HECTIC, ein EU-Bericht zu E-Learning an Universitäten, nimmt die Fragestellung genauso auf wie "Notebook", ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das in seinen Fördervoraussetzungen die Anbindung an Genderaspekte einfordert, womit wir beim Thema wären.

Kurze Vorträge aus verschiedenen Perspektiven ermöglichen den Einstieg in eine intensive Diskussion: Das Kolloquium beginnt mit Sigrid Peukers (FU Berlin) Vortrag über: "E-Learning – Mythen, Realität und Möglichkeiten". Iris Bockermann und Carmen Masanneck von der Universität Bremen stellen theoretische Überlegungen zum Thema "Expect the Best – Prepare for the Worst: Virtuelle Lehre und Geschlecht" an, das Dr. Heike Wiesner, ebenfalls Bremen, empirisch untersucht. Dr. Christine von Prümmer/Fernuniversität Hagen fragt nach "Virtueller oder realer Chancengleichheit? Zugangs- und Studienbedingungen in der virtuellen Welt" und mit Dr. Monika Sieverdings (FU Berlin) Vortrag "Verpassen Frauen den Anschluss an die Informationsgesellschaft? – Medienkompetenz im Geschlechtervergleich" endet die Veranstaltung.

Zu der Veranstaltung laden ein: Gisela Klann-Delius, Vizepräsidentin der FU Berlin, Mechthild Koreuber, Frauenbeauftragte der FU Berlin sowie Johanna Bossinade, Ulla Bock, Johanna Kootz und Anita Runge von der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung an der FU Berlin

Ort und Zeit:

  • Henry-Ford-Bau, Garystraße 35, 14195 Berlin
  • Freitag, dem 01. März 2002, von 10.15 Uhr bis 17.00 Uhr

Weitere Informationen

Sekretariat der Frauenbeauftragten, Tel.: 030/838-54259 oder Sekretariat ZE zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung, Tel.: 838-53378 oder per E-Mail: frauenbeauftragte@fu-berlin.de bzw. zefrauen@zedat.fu-berlin.de