Die Zukunft der Gewerkschaften: Was machen die Schweden anders?

Entwicklung der schwedischen Gewerkschaften oder: Vom Nachbarn lernen?

Nr. 313/2001 vom 27.11.2001

Zu einer Diskussionsveranstaltung über das "Schwedische Modell" laden am kommenden Montag, dem 3. Dezember der DGB und die FU-DGB-Kooperationsstelle in das DGB-Haus am Wittenbergplatz.

Die Rolle der Gewerkschaften (übrigens auch der Unternehmensverbände) hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Mitgliederzahlen und damit Organisationsgrad sind nahezu weltweit erheblich gesunken. Neue Dienstleistungsbranchen weiten sich aus, oft kommen sie ohne Tarifverträge, ohne Betriebsräte, ohne Gewerkschaften aus - oder meinen das.

Nur die Gewerkschaften in Schweden scheinen das Problem gelöst zu haben – sie sind die einzigen in Europa, die kontinuierlich gewachsen sind und trotz kleinerer Einbußen in der jüngsten Zeit einen für "Resteuropa" traumhaften Organisationsgrad halten. Warum ist das so? Welche Rolle spielen sie in der schwedischen Gesellschaft? Was machen sie anders als z.B. deutsche Gewerkschaften? Welche Dienstleistungen bieten sie an? Welche Rahmenbedingungen haben sie? Liegt die Attraktivität wirklich an der Rolle der Gewerkschaften bei Kranken- und Arbeitslosenversicherung?

Unter der Moderation von Dr. Rolf Busch, FU-Referat Weiterbildung/DGB-Kooperationsstelle diskutieren Karin Alleweldt vom DGB-Bundesvorstand, Peter Deutschland, DGB-Landesbezirksvorsitzender LBZ Nord, Hamburg und Vorsitzender Regionaler Gewerkschaftsrat Südliche Ostsee, Dr. Norbert Götz von der Universität Greifswald und Uno Westerlund, TCO, Stockholm/Schweden, Koordinator für EU-Angelegenheiten die Zukunft der Gewerkschaften: Was machen die Schweden anders? Was können die deutschen Gewerkschaften von den schwedischen Nachbarn lernen?

Ort und Zeit:

DGB-Haus, Keithstraße 1-3, 10787 Berlin, U-Bhf. Wittenbergplatz; Montag, 3.Dezember 2001, 17.30 – 21.30 Uhr

Anmeldung (per Fax oder E-Mail) und Information:

FU-DGB-Kooperationsstelle, Otto-von-Simson-Str. 13-15, 14195 Berlin, Tel.: 030/838-51414; Fax: 838-51397, E-Mail: robusch@zedat.fu-berlin.de