Dieter Henrich eröffnet Universitätsvorlesung

Bekannter Philosoph spricht über Kunst und Ästhetik

Nr. 254/2001 vom 12.10.2001

Einer der führenden deutschen Philosophen, Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Henrich wird am 22. Oktober in eine öffentliche Podiumsdiskussion mit dem Potsdamer Philosophen Christoph Menke über das Wesen und die Funktion des Ästhetischen eintreten. Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Universitätsvorlesung "Kunst und ästhetische Erfahrung" an der Freien Universität Berlin.

Dieter Henrich, 1927 geboren, gehört zu den wenigen deutschen Philosophen mit internationalem Renomée. Schwerpunkt seiner Forschung ist Kant und der deutsche Idealismus. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Henrich außerdem mit dem Verhältnis von Subjektivität und Ästhetik. Dieser Problematik ist auch seine neueste Buch-Veröffentlichung gewidmet: "Versuch über Kunst und Leben" (Hanser, 2000). Henrich lehrte an der Freien Universität, der Universität Heidelberg und von 1981-1994 an der Universität in München. Außerdem ist er ständiger Gastprofessor: 1968 bis 1973 lehrte Henrich an der Columbia University, 1973 bis 1986 an der Harvard University. Im Wintersemester 2000/2001 war Henrich Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Außerdem ist er Mitglied der Heidelberger und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Ehrenmitglied der American Academy of Sciences.

Ort und Zeit:

  • Kunsthistorischen Institut der FU, Koserstr. 20, Hörsaal B
  • Montag, dem 22. Oktober 2001, um 18.00 Uhr