Freie Universität Berlin in bundesweitem Wettbewerb ausgezeichnet

OpTec-Berlin-Brandenburg gehört zu den Siegern, Freie Universität mit zwei Fachbereichen beteiligt

Nr. 156/2001 vom 25.06.2001

In dem von Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f) ausgelobten bundesweiten Wettbewerb für Kompetenznetzwerke Optische Technologien gehört die Optec-Berlin-Brandenburg e.V. (OpTecBB) zu den sieben ermittelten Siegern. Hierbei war für den Erfolg im Wettbewerb das Vernetzungskonzept mit ausschlaggebend, das von Prof. Dr. Jörg Sydow und seiner Forschungsgruppe "Unternehmungsnetzwerke" entwickelt wurde. Prof. Sydow gehört dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin an.

Optische Technologien gehören zu den wichtigsten Schlüssel- und Querschnittstechnologien des 21. Jahrhunderts. Durch Vernetzung von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen soll nun ein nachhaltiger Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg geleistet werden.

Da auf dem Gebiet Optische Technologien bereits starker Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften herrscht, werden die drei Berliner Universitäten gemeinsam mit der Universität Potsdam einen neuen, speziell zugeschnittenen Masterstudiengang einrichten. An der Freien Universität Berlin werden diese Aktivitäten von Prof. Dr. Martin Wolf, Fachbereich Physik, koordiniert.

Die OptecBB ist eine Initiative von über 60 Firmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin und Brandenburg, die gemeinsame Wege zur Erschließung und Nutzung Optischer Technologien gehen wollen. Darunter sind so namhafte Firmen wie Siemens, Infineon, Osram, Berliner Glas und KRONE. Auf der Seite der Wissenschaft sind die drei Berliner Universitäten, die Universität Potsdam, Fachhochschulen sowie eine Reihe von außeruniversitären Forschungseinrichtungen beteiligt, wie z.B. BESSY, das Heinrich-Hertz-Institut, das Max-Delbrück Centrum und mehrere Institute der Fraunhofer-Gesell-schaft und der Leibnizgemeinschaft.

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