5300 Neuimmatrikulierte beginnen Studium an der Freie Universität

Publizistik und Informatik bei Studierenden besonders beliebt

Nr. 185/2000 vom 16.10.2000

An der Freien Universität zeichnet sich ein deutlicher Aufwärtstrend bei den Bewerbungen um einen Studienplatz ab: Während im Wintersemester 1999/2000 7135 schriftliche Bewerbungen eingingen, sind es im Wintersemester 2000/20001 8790.

Rund 5300 Neu-Immatrikulierte, davon rund 5100 Erstsemester begrüßt die Freie Universität diesmal zum Wintersemester, insgesamt studieren damit rund 42.500 junge Leute an der FU. Verglichen mit dem Wintersemester 1999/2000 sind die Zahlen im wesentlichen konstant geblieben. Rund 56 Prozent der Studierenden sind weiblich. Der Ausländeranteil unter den Studierenden liegt bei rund 13 Prozent.

Deutsche Studierende streben sichtlich in die Medien. So erfreuen sich besonders die Fächer Publizistik und Theaterwissenschaften, aber auch Informatik besonderer Beliebtheit. Ausländische Studierende bevorzugen vor allem Fächer wie Betriebswirtschaftslehre, Zahn- und Humanmedizin. Ungebrochen ist das Interesse weiterhin für Psychologie und Pharmazie.

Insgesamt gibt es an der Freien Universität über 90 Studiengänge mit verschiedensten Kombinationen. Erstmals kann zum Wintersemester 2000/2001 das zukunftsweisende Fach Bioinformatik studiert werden, sowie Chinesische Sprache als Nebenfach in Kombination mit dem Hauptfach Sinologie. Für Slavistik, das an die Humboldt-Universität zu Berlin verlegt werden soll, wurden keine neuen Studierenden mehr zugelassen, ebenso wie für Sportwissenschaften.

Die endgültigen Zahlen werden voraussichtlich im Dezember vorliegen.

Weitere Informationen

 Wolfgang Röcke, Referatsleiter Immatrikulations- und soz. Angelegenheiten, Tel.: 030-838-73520