Internationaler Interdisziplinärer Ethik-Kongress an der Freien Universität

Der diesjährige Kongress diskutiert Ethik unter interdisziplinären Aspekten

Nr. 136/2000 vom 05.07.2000

Der diesjährige Kongress diskutiert Ethik unter den Aspekten der ökologischen Krise, der gentechnologischen Manipulierbarkeit des Lebens (gerade wurde das menschliche Erbgut entschlüsselt), einer Globalisierung ohne Moral und einer ethnozentrischen Machtpolitik. Der Kongress fragt nach ihrer Verbindlichkeit angesichts einer eher amoralischen, teilweise auch unmoralischen Welt.

Vor dem Hintergrund von Hans Jonas‘ "Prinzip Verantwortung" und Karl-Otto Apels Dialogethik will der Kongress aktuelle Kontroversen austragen und als Perspektive für das 21. Jahrhundert das Prinzip Mitverantwortung diskutieren, weiterdenken und konkretisieren. Hierbei wird auch der Zusammenhang einer Verantwortung für die Zukunft und einer Verantwortung für die Erinnerung (an die Shoah) thematisiert.

Der Kongress wird getragen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), gefördert von der Freien Universität Berlin, der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW), dem Siemens-Forum Berlin und den Unternehmern Dr. Dr. Thomas Bausch (Bausch + Linnemann AG) sowie Dr. Thomas Rusche (SØR Rusche GmbH).

Weitere Informationen

Hans Jonas-Zentrum, Prof. Dr. Dietrich Böhler, Institut für Philosophie, Königin-Luise-Str. 34, 14195 Berlin, Tel.: 030/838 56308, Fax 838 51308, E-Mail: hjonas@zedat.fu-berlin.de