Music as a Bridge – Musikalische Beziehungen zwischen England und Deutschland 1920-1950

Internationale Tagung vom 13. – 16. Juli an der Freien Universität Berlin

Nr. 121/2000 vom 23.06.2000

Vom 13. bis 16. Juli 2000 wird das Musikwissenschaftliche Seminar der Freien Universität Berlin Gastgeber einer internationalen Tagung Music as a Bridge – Musikalische Beziehungen zwischen England und Deutschland 1920-1950 sein. Organisatoren sind Dr. Guido Heldt und Dr. Christa Brüstle.

Die Tagung findet statt im Clubhaus der Freien Universität, Goethestraße 49, 14163 Berlin (Donnerstag bis Samstag, 13.-15. Juli) und im Musikwissenschaftlichen Seminar, Grunewaldstr. 35, 12165 Berlin (Sonntag, 16. Juli, im Hörsaal), sie beginnt am 13. Juli um 14 Uhr. Zur Eröffnung spricht Professor Jolyon Brettingham-Smith (Hochschule der Künste, Berlin).

Englische Musik, zumal die des 19. und 20. Jahrhunderts, ist auf dem Kontinent und gerade auch in Deutschland lange Zeit terra incognita gewesen, in den Konzertsälen und auf den Opernbühnen nicht anders als in der Wissenschaft. In den letzten Jahren zeigt sich jedoch hierzulande ein erwachendes Interesse an den musikalischen Entwicklungen in Großbritannien. Die Tagung ist als Angebot an eine neue Forschergeneration gedacht, die alten Frontstellungen von kontinentaler Avantgarde und insularer Tradition als grob vereinfachende Konstruktionen zu entlarven und die Verkrustungen durch bilaterale Gespräche und einen interdisziplinären Austausch aufzubrechen.

Die von der Fritz Thyssen-Stiftung geförderte und vom British Council unterstützte Tagung führt daher überwiegend junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus England, Deutsch-land, den USA und Australien zusammen, die sich in den letzten Jahren mit der jüngeren englisch-deutschen Musikgeschichte beschäftigt haben oder aktuell beschäftigen, unter ihnen die Direktoren der Britten-Pears Library (Aldeburgh), Jennifer Doctor und Paul Kildea, die Vaughan Williams-Forscher Alain Frogley und Duncan Hinnells, die Spezialistin für Women Composers Sophie Fuller, der Anglist Manfred Pfister, der Musikpublizist Meinhard Saremba und Derek Watson, Schüler und Freund des 1995 verstorbenen Komponisten Alan Bush. Sowohl im Thema als auch in der Zusammensetzung der Referenten stellt die Tagung für die Musikwissenschaft in Deutschland ein Novum dar.

Weitere Informationen

  • Dr. Christa Brüstle, FU Berlin, Musikwissenschaftliches Seminar, Tel.: 838-50309, privat: Tel. 030/7823508
  • Dr. Guido Heldt, FU Berlin, Musikwissenschaftliches Seminar, Tel.: 838-56617, Privat: Tel./Fax 030/79 78 09 04