Ehrendoktorwürde für Prof. Dr. Klaus Töpfer

Berlin, 04.12.2002

 

Kämpfer für die Umwelt

Ehrendoktorwürde für Prof. Dr. Klaus Töpfer

Prof. Dr. Klaus Töpfer
Prof. Dr. Klaus Töpfer
Foto: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Er gilt als ein tatkräftiger, effektiver Kämpfer für die Umwelt und als Ideengeber einer globalen Umweltpolitik: der ehemalige Bundesumweltminister Professor Dr. Klaus Töpfer, für den der weltweite Umweltschutz und die Bekämpfung der Armut untrennbar zusammengehören. Für seine Verdienste verleiht der Fachbereich Geowissenschaften der Freien Universität Berlin dem 64-Jährigen am Ernst-Reuter-Tag, dem 4. Dezember 2002, die Ehrendoktorwürde.

Geboren 1938 in Waldenburg/Sachsen, studierte Töpfer zwischen 1960 und 1964 Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Mainz, Frankfurt/M. und Münster. 1968 folgte seine Promotion. Neben seiner Tätigkeit als Lehrbeauftragter an diversen Hochschulen war Töpfer ab 1971 politisch engagiert. So trat er 1972 der CDU bei, war von 1987 bis 1994 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und von 1994 bis 1998 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau sowie Umzugsbeauftragter der Bundesregierung. Im Februar 1998 wurde Klaus Töpfer von UNO-Generalsekretär Kofi Annan, der im vergangenen Jahr mit der Ehrendoktorwürde der Freien Universität ausgezeichnet wurde, zum Direktor des UNO-Umweltprogramms UNEP (United Nations Environment Programme) ernannt. Er ist damit der ranghöchste Deutsche bei den Vereinten Nationen. Im Oktober wurde der Vater dreier Kinder mit dem deutschen Umweltpreis 2002 ausgezeichnet.

 

von Bettina Soltau/Ilka Seer