DFG-Forschungszentren

Zu Forschungszentren der DFG:

Forschungszentren sind ein wichtiges strategisches Förderinstrument der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und bauen auf vorhandenen kooperativen Forschungsschwerpunkten an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen auf. Sie ermöglichen eine Bündelung wissenschaftlicher Kompetenz auf besonders innovativen Forschungsgebieten und bilden in Hochschulen zeitlich befristete Forschungsschwerpunkte mit internationaler und interdisziplinärer Sichtbarkeit.

MATHEON: Mathematik für Schlüsseltechnologien (2002 bis 2014):

Von 2002 bis 2014 förderte die DFG das Forschungszentrum Matheon, in dem die Freie Universität Berlin gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin, dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin und dem Weierstraß-Institut für angewandte Analysis und Stochastik vertreten war.

Eines der Ziele des DFG-Forschungszentrums Matheon war es, neue mathematische Methoden zur Modellierung, Simulation und Optimierung komplexer Systeme zu entwickeln, um diese Methoden in modernen Schlüsseltechnologien anwenden zu können. Anwendungsfelder waren die Lebenswissenschaften, Produktion, Elektronik und Photonik, Finanzwissenschaften, Visualisierung sowie die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Forschung in diesen Anwendungsfeldern wurde durch die mathematischen Teildisziplinen Optimierung und Diskrete Mathematik, Numerische Mathematik und wissenschaftliches Rechnen sowie Angewandte und Stochastische Analysis unterstützt.

Einstein Center of Mathematics Berlin:

Seit dem 1. Juni 2014 wird die Forschung des DFG-Forschungszentrums MATHEON im Rahmen des Einstein Center of Mathematics Berlin (Einsteinzentrums ECMath) fortgesetzt.

Informationen zum: MATHEON: Mathematik für Schlüsseltechnologien